Neuregelungen 2023: Das müssen Autofahrer wissen – Mit neuen Jahren kommen meist auch neue Gesetze und Regelungen. Das gilt natürlich auch für das kommende 2023, in dem sich Autofahrer auf einige Neuregelungen einstellen müssen. Im Folgenden fassen wir das Wichtigste für euch zusammen:

Umtausch von Papierführerscheinen

Das Ausrangieren des alten „Lappens“ ist ein großangelegtes Unterfangen, welches hinsichtlich der Umtauschfristen in mehreren Jahrgangs-Etappen gestaffelt bewerkstelligt wird und bis zum Januar 2033 endgültig abgeschlossen sein soll. Ab dann hat nur noch der einheitliche EU-Führerschein Gültigkeit.

Für jedes Alter gelten bestimmte Fristen, die nächste läuft am 19. Januar 2023 ab.

Bis dahin müssen alle Besitzer eines Papierführerscheins, die zwischen 1959 und 1964 geboren worden sind, diesen umgetauscht haben.

Als Nächstes ist dann der Jahrgang 1965 – 1970 an der Reihe, der noch bis zum 19. Januar 2024 Zeit hat. Ab dem 19. Januar 2025 müssen dann alle Lappen der Jahrgänge ab 1971 umgetauscht sein. Für die Jahrgänge vor 1953 gilt eine Frist bis zum 19. Januar 2033.

Bestückung des Verbandskastens mit Masken

Die Aktualisierung des Verbandskastens nach der DIN-Norm 13164 ist bereits gut ein Jahr alt, und macht zwei medizinische Masken im Erste-Hilfe-Kasten des Autos zur Pflicht. Den Herstellern wurde dabei eine Übergangsfrist bis zum 31. Januar 2023 gewährt, ihre Produkte entsprechend umzustellen.

Für den Autofahrer wird das Mitführen von medizinischen Masken im Auto jedoch erst verbindlich, sobald die neue Maskenpflicht auch Einzug in die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) erhält, was bislang noch aussteht.

Bis dahin bleiben also Erste-Hilfe-Sets der DIN-Ausgabe 1998 und 2014 auch weiterhin zulässig – vorausgesetzt natürlich, die Haltbarkeit der Inhalte ist noch gewährleistet.

Wer seinen Verbandkasten aber dennoch schon auf den neuesten Stand bringen will, fügt einfach zwei OP-Masken bei. Eine explizite Pflicht für FFP2-Masken ist nicht vorgesehen.

Auf die rosa TÜV-Plakette achten

Die Farbe der TÜV-Plakette gibt Auskunft darüber, wann die nächste Hauptuntersuchung des Wagens ansteht. Wer aktuell eine rosa Plakette hat, muss also 2023 zum TÜV, um sich dort – im Idealfall – die neue orangene Plakette abzuholen.

Wer seinen TÜV-Termin nicht rechtzeitig wahrnimmt, muss mit einem Bußgeld von 75 Euro und unter Umständen sogar einem Punkt in Flensburg rechnen.

Neben der orangenen kommt 2023 aber auch eine blaue Plakette zum Einsatz. Diese gilt für Neuwagen, deren Hauptuntersuchung erst nach drei Jahren fällig wird.

Ende der Förderung von Plugin-Hybriden

Um den Absatz von Elektrofahrzeugen anzukurbeln, wurden in den letzten Jahren entsprechende Prämien ausgeschüttet. Bislang galt dies auch für Plugin-Hybride, doch damit ist 2023 Schluss – für die Mischform aus Elektrofahrzeug und Verbrenner wird es künftig keine staatliche Bezuschussung mehr geben.

Die Prämie für reine Stromer wird künftig zudem kleiner ausfallen, und spätestens ab September 2023 wird der Umweltbonus nur noch für Privatpersonen gelten.

Quelle: pnp.de