Mit über 300 km/h geblitzt: Raser kommt trotzdem straffrei davon – Es ist schon kurios: Weil ein Autofahrer in Belgien nicht nur zu schnell, sondern VIEL zu schnell fuhr, konnte er wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Die dortigen Radarmessgeräte waren nämlich schlicht nicht in der Lage, das Höllentempo zu messen.

Wie es vonseiten des belgischen Newsportals „Sudinfo.be“ heißt, donnerte besagter Autofahrer bereits Mitte Oktober mit halsbrecherischen 306 km/h über die Autobahn E313 zwischen Lüttich und Tongern.

Erlaubt sind dort nur 120 km/h.

Zwar jagte er dabei durch eine Blitzerzone, das eingesetzte Radargerät der Polizei war jedoch nur bis zu einer Geschwindigkeit von 300 km/h zugelassen. Und das bedeutet, dass der Raser nicht strafrechtlich verfolgt werden kann.

Es mag seltsam erscheinen, doch die belgischen Behörden verfügen auch über keine anderen Blitzer, mit denen das möglich gewesen wäre.

Wie ein Sprecher „Sudinfo.be“ gegenüber äußerte, sei „die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit von Radargeräten gerechtfertigt“ – es werde sich von daher an dieser Tatsache auch nichts ändern.

Quellen: tag24.de , sudinfo.be