Eine Limousine mit 469 PS und satten 700 Kilometern Reichweite bei einer Batterieladung – so könnte die Zukunft der Elektromobilität in Sachen S-Klasse aussehen. Dieser Wagen ist eine der jüngsten Enthüllungen, die die Hersteller auf der IAA in Frankfurt der Weltöffentlichkeit präsentiert haben. Der EQS von Mercedes offenbart vor allem eines – wie man ein Auto so baut, dass es wie gegossen aussieht.

Die Form ist unverkennbar, futuristisch und geerdet, zugleich ist der Wagen geradezu von Leuchtmitteln und Dioden übersät, ohne dass er überfrachtet wirkt. Insgesamt bringt es der EQS auf mehr als 1000 LEDs. Insbesondere der „weltweit erste“ digitale Frontgrill sorgt dabei für Aufsehen. Das gleiche gilt für das Innenleben des EQS, das Mercedes zufolge auf „der Welt luxuriöser Yachten“ basiert.

Für Aufsehen sorgt das Konzept, man darf gespannt sein, wie viel von dem Fahrzeug es letztlich in eine elektrische S-Klasse schaffen wird. Der Wagen ist auf eine einmalige Weise wunderschön, er wirkt futuristisch aber nicht so abgehoben, dass er unmöglich erscheint. Wie etwas, das im neuen „Blade Runner“ oder dem Remake von „Total Recall“ zu sehen war.

Eine faszinierende Studie – wir können es kaum erwarten, Serienwagen auf so einer Basis fahren zu sehen, ohne bis zum Jahr 2090 aus Cyberpunk-Romanen warten zu müssen. Wirklich schön.