Japanische Sportwagen. Sie sind ziemlich anders als das, was Europa und Amerika zu bieten haben, aber sie haben es geschafft, dass auf der ganzen Welt eine gewisse Nachfrage vorherrscht. Mit den 2020er Jahren, so sind sich die Enthusiasten einig, werden die Japaner eine ganz neue Art Sportwagen debütieren.

In erster Linie erwarten wir den 2018er Toyota Supra, der einen guten Auftritt auf der wichtigsten japanischen Auto-Showhinlegt. Nach „Auto Bild“-Informationen wird als Nächstes ein Nachfolger des 370Z entwickelt. Nun aber kommt der Mazda RX-9. Und dieser macht auf den ersten Blick einen unglaublichen Eindruck: Rund 400 PS aus einem 1,6 Liter Wankelmotor mit zwei Rotationskolben und Single-Turbo bei einem Gesamtgewicht von gerade mal 1.300 Kilo klingen nach absolutem Supersportler-Potenzial. Außerdem ist dank Transaxle-Bauweise und der Wankel-üblichen, flachen Bauweise des Motors von einem sehr niedrigen Schwerpunkt und perfekter Gewichtsverteilung auszugehen. Sprich: Der Wagen ist verflucht schnell und verdammt agil.

Schon im Jahr 2016 reichte Mazda ein Patent für einen neuen „Skyactive-R“ Wankelmotor ein. Um dem Lader genügend Platz im Motorraum zu verschaffen, drehen die Japaner in ihrem Patent den Motor um 180 Grad. Eine komplexere Abgasanlage ist die Folge. Glaubt man Medienberichten, tüfteln die Mazda-Ingenieure zudem an einer Laser-Zündung, die dabei helfen soll, aktuelle Emissionsstandards zu erfüllen. Jedoch hätte bei dieser Technik die klassische Zündkerze keinen Wert mehr. Ob diese Technik so in Serie kommt, ist bislang noch unklar.

Im Gegensatz zum RX-8 könnte der neue RX-9, der 2019 auf den Markt kommen soll, deutlich teurer ausfallen. „Holiday Auto“ spricht von rund 8 Millionen Yen. Das wären nach aktuellen Kursen rund 70.000 Euro (natürlich noch ohne Steuer und NoVA).