Habt ihr euch unlängst erst einen neuen Mazda gekauft? Oder fahrt ihr ein Modell, das zwischen 2007 und 2015 gebaut wurde? Falls ja, dann Obacht in beiden Fällen: Denn der japanische Autokonzern Mazda muss insgesamt 2,3 Millionen Autos zurückrufen. Der Grund: Defekte der Heckklappe sowie mögliche Probleme mit dem Motor einiger Dieselvarianten. Davon betroffen sind nicht nur Fahrzeuge im japanischen Mutterland des Konzerns, sondern weltweit.

Unter den Fahrzeugen sind der Geländewagen CX-3 sowie der Mazda 3 – bei diesen beiden Modellen liegen Defekte an der Dämpfungshalterung vor, die daher überarbeitet werden muss. Sollten die Bauteile Ablagerungen wie Streusalz ausgesetzt sein, könnten sie durchrosten und schließlich brechen. Daher werden in Japan rund 390.000 Fahrzeuge zurückbeordert.

Doch auch im nichtjapanischen Ausland sind Fahrzeuge von diesem Materialfehler betroffen: Weitere 1,8 Millionen Autos aus den Bauzeiten zwischen 2007 und 2015 leiden unter dem gleichen Problem und werden zurückgerufen. Weitere 110.000 Mazdas in Japan, genauer gesagt CX-3 und Mazda 3, die zwischen August 2014 und August 2016 montiert wurden, dürfen hingegen zurück ins Werk, weil etwas mit den Computern in ihren Dieselmotoren nicht stimmt.

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Quelle: bild.de