Auf der Suche nach frischen, innovativen Konzepten beschäftigen sich die Hersteller von Autos nicht nur mit neuen Motoren und Designs für eine bessere Zukunft, auch die Scheinwerfer unserer Lieblingsspielzeuge entwickeln sich stetig weiter. Nachdem lange Zeit LEDs als der letzte Schrei galten, hält nun eine neue Technik Einzug in den modernen Autobau: Laserlicht.

Der große Vorteil liegt in der schieren Leuchtkraft. Beleuchtete ein LED-Fernlicht bisher maximal 300 Meter der Straße, verdoppelt das Laserlicht die Strecke mal eben so auf satte 600 Meter. Und das bei einer ansehnlichen Gewichtsreduzierung und Energieeinsparung von jeweils 30 Prozent. Allerdings kommt der Laser nur als Booster für das normale Scheinwerferlicht automatisch zum Einsatz, wenn der Wagen eine Geschwindigkeit von 70 km/h erreicht hat und die Umgebung komplett dunkel ist.

Des Weiteren verfügt das System über Sensoren, welche entgegenkommende Fahrzeuge erkennen und den Lichtkegel so steuern, dass andere Autofahrer nicht geblendet werden. Doch damit nicht genug: Das Laserlicht fungiert als Frühwarnsystem, bietet dem Fahrer eine Ideallinie, wenn es gilt, enge Passagen zu durchfahren und passt sich via GPS Anbindung an die örtlichen Gegebenheiten an.

Im folgenden Video könnt ihr euch selber ein Bild von dieser neuen Technologie machen, die im Prinzip nur einen Haken hat: So ein Laserlicht macht einen ohnehin schon teuren Wagen noch teurer.