Nachdem Land Rover vor einigen Jahren den für viele Fans nicht nachvollziehbaren Entschluss fasste, sein wohl ikonischstes Fahrzeug einzustellen, ist er nun zurück: Der Land Rover Defender feiert seine Reinkarnation in der 2020er-Version. Im Video zeigt „Top Gear“-Veteran Richard Hammond das neue Flaggschiff, fährt Probe und zeigt einige der neuesten Features. Das sollte kein Offroader-Fan verpassen.

Der neue Defender fußt eher auf dem Discovery oder dem Range Rover als auf dem Klassiker und ist damit keine reine Offroad-Bestie mehr, sondern überzeugt auch durch Straßeneigenschaften. Wohl nicht zuletzt wegen einer selbsttragenden Karosserie aus Aluminium.

Das Fahrzeug kommt in zwei Varianten, als Dreitürer „Defender 90“ und als Fünftürer Defender „110“.

Kunden können bei den Motoren zwischen einem turbogeladenen Benziner mit zwei Litern Hubraum und 296 PS oder einer 395-PS-Variante mit Reihensechszylinder wählen, als Mild-Hybrid mit 48 Volt. Der Reihensechszylinder katapultiert den dreitürigen Defender in 5,7 Sekunden von null auf 100, die Viertürer-Version ist ein Zehntel langsamer.

Auch weitere Diesel- sowie eine Plug-in-Hybrid-Version sind in Planung. Selbstverständlich kommt der Defender nicht ohne Sperrdifferenzial sowie weitere automatische Differenzial-Varianten aus.

Aufgrund seiner 22 Zoll Räder mit 32 Zoll Reifen, einer pneumatischen Federung mit konstanter Abstandsabtastung und eines Wasserdurchfahr-Modus verfügt der Wagen trotz höherer Straßentauglichkeit als der Klassiker noch immer über ausgezeichnete Geländegängigkeit, die den Namen Land Rover verdient. Davon kann man sich auch in dem Video überzeugen.

Land Rover wird den Kunden gleich vier „Zugangspakete“ für den Defender bieten, die auf die Namen Adventure, Explorer, Country und Urban hören

Sie sollen den Wagen auf jeweils eine der namensstiftenden Herausforderungen zuschneiden. Je nach Paket sind Kompressoren, Wassertanks, Dachleiter, Extra-Geschirre für weitere Ausrüstung, Seitengepäckträger, Sitzrucksack, Reifenschürzen, Abdeckungen für Ersatzreifen etc. mit an Bord.

Trotz Alukarosserie bringt der Defender je nach Bauform, Motor und Anzahl der Türen zwischen 4815 und satten 5165 Pfund auf die Waage. Selbst verschiedene Varianten bei der Anzahl der Sitze sind möglich, so kann ein Defender auch als Sechssitzer mit Bank konfiguriert werden. Die Wagen erscheinen im Frühjahr 2020, der Defender 90 wird in der Basisversion mit voraussichtlich 49.700, der Defender 110 als Fünftürer bei 55.600 Euro beginnen.

Quelle: jalopnik.com