Möglicherweise erinnert ihr euch noch, dass wir vor geraumer Zeit dieses Video aus dem Netz fischten. Es zeigte einen Mann und seinen Sohn, die in den Anfangsstadien für ihren selbstgebauten Lamborghini aus dem 3-D-Drucker steckten. Nun gibt es ein Update zu dem Projekt – der kreative und vor allem deutlich günstigere Eigenbau fährt mittlerweile sogar!

Sterling Backus heißt der Mann, der die Idee zu diesem Gefährt hatte, als er mit seinem Sohn das Rennspiel „Forza Horizon 3“ zockte und dabei beide darüber nachdachten, wie cool es wäre, einen Lamborghini Aventador zu besitzen. Praktisch, dass Backus Physiker und Universitätsprofessor ist und somit einiges von bestimmten grundlegenden Gesetzmäßigkeiten und Konzepten versteht, die man für den Karosseriebau benötigt.

Monate arbeitete der Dozent der Colorado State University an seinem Eigenbau

Nun ist er bereits aus dem reinen Rohbau-Stadium heraus und verfügt über einen funktionierenden Motor. Unter der Haube werkelt ein 5,7-Liter LS1 V8 aus einer 2003er Corvette, den Backus mit einem Doppelsatz an Turboladern nochmal kräftig aufbohrte. Da der Eigenbau-Bolide noch nicht auf den Prüfstand konnte, lässt sich zur Leistung wenig sagen.

Was sich hingegen feststellen lässt, ist, dass der Do-it-yourself-Lambo über einen satten Sound verfügt. Die Karosserie der Replik besteht übrigens aus kleinen Teilen, die in einem Drucker des Typs QIDI Xpro 3D sowie zwei billigeren 3-D Druckern entstanden sind. Diese Teile verband Backus mit einem Methylmethacrylat-Klebstoff und verstärkte das Resultat am Ende mit einer Ummantelung aus Carbonfasern.

Jedes Mal, wenn wir bei MANN.TV verfolgen, wie dieses Projekt voranschreitet, sind wir beeindruckt – immerhin reden wir hier von jemandem, der zusammen mit seinem Sohn in der Garage einen Sportwagen von Grundauf konzipiert und baut. Eine Wahnsinnsleistung.

Quelle: carscoops.com