Seinen Wagen von Fachleuten reparieren zu lassen, kommt einen zwar mitunter teuer zu stehen, dafür darf man dann aber auch Qualitätsarbeit erwarten. In genau dieser Hoffnung gab der Brite Dan Barnett seinen Audi R8 in die Werkstatt, wo er den sündhaft teuren Wagen in guten Händen wähnte. Doch es sollte alles ganz anders kommen.

Nach dem ersten Besuch zeigte sich Barnett wenig zufrieden mit der Arbeit. Ganz im Gegenteil, hatten die Kfz-Mechaniker doch sogar die Stoßstange und das Armaturenbrett beschädigt. Also gab er seinen Wagen abermals in die Reparatur, letztendlich ganze drei Mal, ohne zu ahnen, dass er den Mitarbeitern mit seiner Beschwerde offensichtlich gewaltig auf den Schlips getreten war.

Rund 18 Monate später montierte Dan Barnett, der vermutlich die Schnauze voll von Werkstätten hatte, die Stoßstange selber ab, um eigenhändig etwas zu richten, und staunte nicht schlecht, als er dabei versteckte Botschaften entdeckte, welche die erbosten Mitarbeiter allem Anschein nach mit Edding auf die Innenseite geschrieben hatten. Eine davon lautete:

„Wenn mein Penis doch nur so geformt wäre wie mein Auto.”

Bei näherer Inspektion entdeckte Barnett weitere geheime Nachrichten: „Ich liebe Schwänze und meiner ist klein, deshalb fahre ich R8", dann „Ich haben einen kleinen Penis, deshalb fahre ich schnell!“ Und in der letzten Botschaft hieß es schließlich schlicht: „Ich bin ein Penis!“

Gegenüber der britischen „Sun“ erklärte Barnett, dass er zunächst lachen musste, weil es eigentlich ganz witzig war. Kurz darauf schlug seine Belustigung über das Gebaren der Werkstatt-Mitarbeiter jedoch in Ärger um, immerhin hatte er den rund 128.000 Euro teuren Wagen schon mehrfach beschädigt zurückbekommen.

Das Maß war voll und Barnett erstattete Anzeige bei der Polizei. Von Seiten Audis entschuldigte man sich daraufhin für die Unannehmlichkeiten und versprach, die Angelegenheit zu untersuchen.

Quelle: merkur.de