Dinge zu verlieren oder zu vergessen, ist vollkommen menschlich! Schließlich steckt doch in jedem von uns ein kleiner bis großer Schussel. Oder ist euch etwa noch nie etwas abhandengekommen? Prominente Namen auf der Fahndungsliste der flüchtigen Alltagsgegenstände sind dabei Klassiker wie das Feuerzeug, der Hausschlüssel, das Portemonnaie und manchmal sogar das eigene Auto. Ein Umstand, aus dem Regisseur Danny Leiner seinerzeit die schräge Komödie 'Ey Mann, wo is' mein Auto?' mit Ashton Kutcher und Seann William Scott in den Hauptrollen strickte.

Kein besonders denkwürdiger Film, allerdings fühlten sich erstaunlich viele Menschen von dem Titel angesprochen, was beweist, dass es gar nicht so ungewöhnlich ist, sein eigenes Auto zu „verparken“. Kann in der Unendlichkeit städtischer Parkplatzwüsten ja mal passieren. Es fährt schließlich nicht jeder einen riesigen 40-Tonner, der quasi nicht zu übersehen ist. Also… in der Theorie zumindest nicht. Denn wie ein 32-jähriger Trucker kürzlich bewies, ist auch das möglich.

Pause mit Folgen!

Der Mann hatte bereits diverse Stunden Fahrt hinter sich und entschied von daher, seinen Sattelschlepper auf dem A4-Parkplatz „Wiesaer Forst“ abzustellen, um sich in einem nahegelegenen Wald ausgiebig die Beine zu vertreten. Genau das tat er dann auch und lief, und lief, und lief … immer weiter, bis er schließlich die Orientierung verloren hatte.

Es sollte bis tief in die Nacht dauern, bis der arme Kerl wieder zurück in die Zivilisation fand. Im sechs Kilometer vom Parkplatz entfernten Nieder Seifersdorf traf er dann endlich auf einen hilfsbereiten Einwohner, der freundlicherweise die Polizei rief. Zwei Beamten holten den Trucker schließlich ab, um ihn zurück zu seinem Fahrzeug zu bringen. Wir würden wetten, mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht und diversen humorvollen Andeutungen auf oben genannten Film auf der Zunge.

Quelle: bild.de