Es gibt Menschen, die behaupten, dass Karma sei eine Dame von äußerst tadelbehaftetem Ruf. Oder, wie es der Englisch sprechende Mensch zu sagen pflegt: „Karma is a bitch!“ Was so viel heißen soll, wie: Fügst du anderen Unrecht zu, darfst du dich nicht wundern, wenn sich dein Glück nur kurze Zeit später ins Gegenteil verkehrt und dir schlechtes widerfährt. Eine Lektion, die der Autodieb aus diesem Video besser beherzigt hätte.

Der Mann aus Oregon fand sich nach seinem mutmaßlichen Autodiebstahl nämlich in der äußerst pikanten Situation wieder, dass genau der Wagen, den er geklaut hatte, ihn auf der Flucht zu Fuß erfasste und mit seinem ganzen Gewicht gegen eine Hauswand drückte. Der 31-jährige John G. brach sich dabei das Bein. Er wurde im Krankenhaus behandelt und danach von der Polizei verhaftet.

Wand eingerissen…

Die Liste seiner Vorwürfe: Widerstand gegen die Staatsgewalt, rücksichtsloses Fahren, Einbruch in ein geparktes Fahrzeug nebst Diebstahl desselben. Der Vorfall ereignete sich kurz vor Mitternacht: Ein Honda Accord aus dem Jahre 1998 war als gestohlen gemeldet worden. Als sich ein Polizeibeamter dem Fahrzeug näherte, nachdem Zeugen die Behörde darüber informiert hatten, dass auf dem Vordersitz ein Mann schlief, geschah es:

Urplötzlich setzte sich der mutmaßliche Täter auf und gab Gas. Es kam zu einer Hochgeschwindigkeitsverfolgungsjagd, in deren Zuge auch Nagelteppiche in den Weg des Fluchtfahrers gelegt wurden. Diese durchbohrten zwar die Reifen, dies beendete die Fluchtfahrt aber nicht. Der Verdächtige floh weiter vor dem Zugriff der Beamten, zerstörte dabei Bordsteine und sogar eine Wand, als er durch ein Geschäftsgebäude raste.

Mehr und mehr Fahrzeuge nahmen an der Verfolgungsjagd teil, bis der mutmaßliche Täter John G. schließlich in einer Wohngegend gestellt werden konnte. Kurzerhand sprang er aus dem Fahrzeug, um auf Schusters Rappen zu fliehen. Hätte er besser gelassen: Da er die Handbremse nicht eingelegt hatte, rollte sein Fluchtwagen weiter, erfasste den Mann und zermalmte das untere Drittel seines Beins zwischen Vorderreifen und Hauswand.

Dort festgepinnt konnte er nichts anderes tun, als darauf zu warten, dass die Beamten einen Rettungswagen verständigten.

Quelle: carscoops.com