Honda-Shogo: Dieses Mini-E-Auto macht für Kinder das Krankenhaus erträglicher – Es ist zweifellos ein nobles Ansinnen, Kindern, die sich gezwungenermaßen im Krankenhaus aufhalten müssen, die verunsichernde und belastende Wirklichkeit etwas zu versüßen. Insbesondere bei den Gängen durch das Gebäude hin zu teils unangenehmen oder schmerzhaften Untersuchungen. Hier bringt Honda sein Fahrzeug ins Spiel: Der kleine „Shogo“ ist ein Krankenhaus-Flitzer für die Kleinen.

Im Kinderkrankenhaus Children’s Health of Orange County (CHOC) werden die Kinder künftig mit dem Shogo zu ihren Terminen fahren. Der Begriff „Shogo“ entstammt dabei dem Japanischen, bedeutet so viel wie „In die Zukunft gleiten“. Ein poetischer Name, der den kleinen Patienten genau das ermöglicht: Das Fahrzeug verfügt über ein Lenkrad und einige Bedienelemente und kommt ohne Türen aus.

Auf das Design wurde großes Augenmerk gelegt.

So berichtet der leitende Karosserie-Designer Randall Smock aus dem Hause Honda: „Als jemand, der als kleines Kind einige Zeit im Krankenhaus verbracht hat, wollte ich, dass das oberste Ziel unseres Honda-Teams bei der Entwicklung von Shogo darin besteht, die Strapazen eines Krankenhausaufenthalts zu lindern und den Kindern eine bleibende positive Erinnerung an diese Erfahrung zu vermitteln.“

Smock betont: „Jedes Element des Shogo wurde so konzipiert, dass es den unterschiedlichen Bedürfnissen kleiner Kinder gerecht wird: Dass der Ein- und Ausstieg so einfach wie möglich ist, dass das Auto einfach zu fahren ist und dass die gesamte Erfahrung die Kinder ein bisschen glücklicher macht.“ Fahrspaß war dabei nicht unbedeutend: Immerhin bringt es der Shogo auf satte acht Stundenkilometer.

Für Kinder, die dieses Tempo überfordern würde, lässt es sich auf bis zu 1,6 km/h drosseln.

Zudem können Eltern, Kartenschwestern oder Ärzte das Fahrzeug mit dem Kind an Bord steuern, die Hinterräder lassen sich per Handgriff vom Boden abheben. Ein Gestell erlaubt mühelosen Zugang, kann gleichzeitig Infusionen und Messgeräte halten. Ein Fach erlaubt dem Kind, einen Passagier in Kuscheltier- oder Puppenform mitzunehmen. Auch eine Hupe mit Geräuschoptionen sowie Platz am Wagen für ein vom Kind gemaltes Kennzeichen sind vorhanden.

Laut Honda habe man eng mit dem CHOC zusammengearbeitet, um das Konzept zu erproben – Teststrecken auf Krankenhausfluren inklusive, auf denen etliche Kinder als Versuchsfahrer erste Testluft schnuppern durften. Dabei wurde insbesondere auf die Bedürfnisse der Kleinen und deren Sicherheit geachtet.

Quelle: carscoops.com