Hier tankt man am teuersten: Benzinpreise der Tankketten im bundesweiten Vergleich – Auch, wenn sich die Lage an deutschen Tankstellen fürs Erste etwas beruhigt zu haben scheint, haben sich die Preise auf einem immer noch recht hohen Niveau eingependelt. Dennoch können Autofahrer einiges an Geld beim Tanken sparen, und das fängt bereits bei der Wahl der Tankstelle an.

Denn wie eine Auswertung des Vergleichsportals „Mehr-tanken“ für die Zeitschrift „Auto Motor und Sport“ zeigte, zahlt man an den Tankstellen einer Kette mehr, als bei allen anderen.

So kostete ein Liter E5 der Marke Orlen – knapp 600 „Star“- und „Orlen“-Tankstellen gibt es aktuell in Deutschland – im Juni 1,99 Euro. Es folgen Esso, Aral und Shell, wo der Liter E5 mit 1,98 Euro nur unwesentlich billiger war.

Mit 1,91 Euro, und damit am günstigsten, kam man im Juni mit der Marke ED weg – es gibt hierzulande jedoch gerade einmal 100 ED-Tankstellen, alle im Westen und Südwesten.

Dahinter reihten sich Globus mit 1,93 Euro und Avanti mit 1,94 Euro ein.

Immerhin haben wir uns von diesen Zahlen dank des sinkenden Rohölpreises wieder ein wenig entfernt. Im Schnitt kostete ein Liter Super E10 am Dienstag 1,843 Euro und damit 2,1 Cent weniger als eine Woche zuvor. Für den Liter Diesel wurden 1,989 Cent fällig, 3,8 Cent weniger.

Im Juni änderten die Tankstellen ihre Preise mehr als 18 Millionen Mal, was im Schnitt 41-mal pro Tag entspricht. Mittlerweile schwanken die Literpreise für E5 im Tagesverlauf „nur noch“ um 5 bis 10 Cent, im Falle von Diesel um 9 bis 13 Cent.

Im Mai betrugen die Sprünge innerhalb eines Tages noch um bis zu 22 Cent.

Schon seit Monaten am meisten bezahlen für Sprit muss man in Konstanz, Trier, Garbsen, Neumünster, Dormagen und Göttingen. So wurden in Konstanz für den Liter E5 im Juni ganze 12 Cent mehr verlangt als im Bundesdurchschnitt.

Am billigsten tankte man im Juni hingegen in Chemnitz, Landshut, Bayreuth, Fulda, Karlsruhe und Göppingen.

Quelle: t-online.de/