Für Offroad-Fanatiker ist die Welt voller Allrad-Abenteuer. Insbesondere schlammige Dschungelpisten stellen Fahrer und Maschine vor besondere Herausforderungen. Eine ganz üble Schikane mausert sich im Netz langsam aber sicher zu einer kleinen Berühmtheit: „Gunshot Creek“ heißt dieser fahrerische Engpass in extremem Dschungel-Terrain, der durch die sozialen Medien unter Geländefahren umhergeistert.

Der „Gunshot Creek“ liegt auf der tropischen Halbinsel Cape York im nordöstlichen Australien – einer Region mit extremen klimatischen Begebenheiten, die sich im Lauf eines Jahres drastisch ändern können. Während der Regenzeit verwandelt sich der Boden in eine Hölle aus Schlamm und jedes noch so kleine Rinnsal wird zuem reißenden Fluss, den es zu durchqueren gilt – während der Trockenzeit ist die Landschaft eine einzige Staubpiste.

Eine der extremsten Stellen nennt sich „Old Telegraph Track“ – während der Regenzeit eine Ansammlung von Flüssen, die daher kaum befahren werden kann. Und während der Dürre noch immer so feucht, dass sich der Boden in extrem klebrigen Schlamm verwandelt, der Reifen geradezu magisch festsaugt. „Gunshot Creek“ ist ein Teil dieser Landschaft – ein eigentlich gar nicht so tiefer Grabenabschnitt, der jedoch extrem schmal ist und steil abfällt.

Durch eine optische Täuschung wirkt es so, als fielen die Wände lotrecht ab – als Fahrer kommt es einem vor, als würde man seinen Wagen über den Steilrand eines leeren Schwimmbeckens lenken. Unangenehm. Das Ergebnis: ein Engpass wie ein Pistolenlauf, in dem so mancher Geländewagen schon steckengeblieben ist, mitten in der Wildnis und fernab jeder Kfz-Werkstatt.

Kein Wunder also, dass auf Instagram immer wieder Videos wie dieses hier herumgehen, die zeigen, welche Ansprüche die Schikane an fahrerisches Können stellt.

Quelle: jalopnik.com