„Porsche-Fresser“: Golf 2 Eigenbau erobert den Nürburgring – Wenn andere einen Wagen „Porsche Eater“ nennen, also wortwörtlich „Porschefresser“, dann ist das erstens eine Ansage und zweitens vermutet man dahinter ein Biest von einem Hypercar. Auch optisch, versteht sich, nicht nur von den Leistungsdaten. Wenn man den „Porschefresser“ aus diesem Video dann sieht, erlebt man eine Überraschung – ob die gut oder böse ist, hängt davon ab, wie sehr man klassische Golf-Modelle mag …

Der schnellste VW Golf 2 auf dem ganzen Nürburgring, so der Titel, doch im Interview in diesem Video steht mitnichten ein hochgebrezelter GTI auf dem Parkplatz, sondern ein Golf 2 CL. Das erkennt man am fehlenden Sonnendach, wie der Besitzer dieses Geschosses erläutert. Der Mann, ein gewisser Nigel Pinder, ist sichtlich stolz auf seinen Eigenbau. Kann er auch sein, denn hinter dieser Bestie steckt kein Team, sondern nach eigener Aussage nur Nigel ganz allein.

Der verpasste seinem Golf 2 CL Porschefresser nicht nur einen mit Streben verstärkten Bodenflügel, der so stabil ist, dass man darauf stehen kann, sondern schuf eine ganze Menge Einlässe für seine organische Belüftung, um nicht nur dem Motor, sondern auch den Bremsen entsprechend Kühlung zuzuführen. Das ganze System ist klug konzipiert und hat eine Menge Kanäle und einen zentralen Auslass auf der Haube.

Alles zusammengenommen macht 15 Grad Celsius Unterschied für den Wasserkühler aus und hilft so dem ganzen System. Das ist auch dringend notwendig, denn unter der Haube werkelt ein Monster von einem Aggregat, dessen Leistungsdaten sich laufend ändern, weil Nigel seit vielen Jahren nun an dem Biest arbeitet.

Die Summe seiner Umbauten und maßgeschneiderten Teile für seinen „Pinderwagen“, wie den Wagen nennt, sprengt den Rahmen dieses Artikels. Genießt einfach das Video und erlebt selbst, was dieses Biest von einem Golf 2 vollbringen kann. Mehr Infos zum Wagen findet ihr hier.