Das Thema 'GEZ' ist für die meisten von uns – also wohl allen, die nicht für diesen vollkommen überholten Verein arbeiten – so etwas wie ein schwelender Vulkan, der immer dann ausbricht, wenn wir mal wieder gezwungen sind, für etwas zu zahlen, das wir nicht nutzen. Womöglich buchen die Herrschaften deshalb mittlerweile nur noch alle drei Monate ab – damit sich der Zorn seltener über sie entlädt und der Widerstand langsamer wächst.

Das Traurige daran ist, dass die Klonkrieger der Gebühreneinzugszentrale sich auch noch im Recht sehen und dabei Rückendeckung vom Staat bekommen. Soll heißen, dass man vollkommen legal sein wahres Gesicht offenbaren darf, wenn es darum geht, säumigen Schuldnern auf die Finger zu klopfen.

Und die Zahl der Rebellen steigt stetig. So musste das Imperium... pardon, die Rundfunkanstalten im letzten Jahr gut 891.000 mal um Amtshilfe bei den zuständigen Vollstreckungsbehörden bitten. 27 Prozent häufiger als im letzten Jahr, was angeblich etwas mit der Umstellung von der Gerätegebühr auf den Haushaltsbeitrag zu tun hat. Statt 42 Millionen habe man laut eines Sprechers nun 44,5 Millionen Haushalte auf der Liste. Herzlichen Glückwunsch!

Mit welchen Mitteln besagte Vollstreckungsbehörden ausstehende Gebühren eintreiben, bleibt dabei ihnen überlassen. Ganz groß im Kommen ist derzeit der sogenannte 'Ventilwächter', eine Guillotine für eure Reifen. Bei den kleinen gelben Dämonen handelt es sich um mit Schlössern gesicherte Ventil-Aufsätze, die dafür sorgen, dass nach gut 600 Metern Fahrt, die Luft aus euren Reifen entweicht.

Während die nimmermüde PR-Maschinerie des GEZ-Regimes von bewährten Vollstreckungsmethoden spricht, sieht der Rest der Menschheit das sicherlich ganz anders, und bangt ob derlei rabiaten Methoden nicht ganz zu unrecht um seine Sicherheit.

Von den Kosten der möglicherweise kaputten Felgen mal ganz abgesehen ...

Quelle: FAZ