Gefechtsvorführung: Panzer der deutschen Bundeswehr in Aktion – Vermutlich würde wohl so gut wie niemand die niedersächsische Kleinstadt Munster kennen, wäre diese, auf die Zahl der dort stationierten Soldaten bezogen, nicht der größte Standort des deutschen Heeres und zudem der viertgrößte Standort der Bundeswehr überhaupt.

Die zwischen den Truppenübungsplätzen Munster-Süd und Munster-Nord gelegene 15.000-Seelen-Gemeinde wurde einst auch als „Munsterlager“ bezeichnet, was sicherlich der rund 125-jährigen Militärgeschichte des Ortes geschuldet ist.

Ein Blick auf Wikipedia verrät: „Stationiert sind in Munster das Ausbildungszentrum Munster mit seinen Ausbildungsbereichen Panzertruppen und Heeresaufklärungstruppe, die Panzerlehrbrigade 9 mit dem Panzergrenadierlehrbataillon 92, dem Panzerlehrbataillon 93 und dem Artillerielehrbataillon 325, das Offizieranwärterbataillon 1, die 2./Feldjägerregiment 2 und ein Sanitätsversorgungszentrum. Zudem haben das Wehrwissenschaftliches Institut für Schutztechnologien – ABC-Schutz, die Truppenübungsplatzkommandantur und ein Bundeswehr-Dienstleistungszentrum hier ihren Sitz.“

Kein Wunder also, dass Munster als fester und beliebter Veranstaltungsort des deutschlandweit regelmäßig an mehreren Stützpunkten stattfindenden „Tags der Bundeswehr“ fungiert, im Zuge dessen Zivilisten die Möglichkeit haben, einen Einblick in die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der Bundeswehr zu gewinnen.

Ganz weit vorne für das Publikum sind dabei natürlich die dynamischen Gefechtsvorführungen, im Zuge derer man schweres Gerät wie zum Beispiel den Kampfpanzer Leopard, den Minenräumpanzer Keiler, den Schützenpanzer Puma, den GTK Boxer und viele weitere Bundeswehrfahrzeuge in Aktion erleben kann.

Wie das Ganze dann aussieht, dokumentiert das folgende Video zur Gefechtsvorführung „Heidesturm“ aus dem Jahr 2016.

Quelle: wikipedia