Fahrerisches Können in Perfektion – Ken Block driftet Chinas gefährlichste Straße hoch: Steht der Name Ken Block über einem Video, wissen mittlerweile nicht mehr nur Kenner, was die Stunde geschlagen hat: Es wird gedriftet, durch Kurven gerast, was das Zeug hält. Denn selbst nachdem Blocks beliebte Videoserie „Gymkhana“ 2018 nach zehn Teilen endete, bekommt der Ausnahmefahrer noch immer nicht genug von Kurven. Bei „Climbkhana“ gerne mit Steigungen – wie Block nun auf Chinas gefährlichster Straße beweist.

Block wäre nicht Block, wenn er nicht auch für den zweiten Teil der neuen Serie auf ein hochgradig modifiziertes Biest von einem Fahrzeug setzen würde, das in sämtlichen Facetten nach seinen speziellen Bedürfnissen konstruiert wurde. Nachdem er sich 2017 den berüchtigten Pikes Peak in seinem „Hoonicorn“ genannten Brummer mit 1400 PS vorknöpfte, gibt es in China Hardware-Zuwachs.

Die berühmte „Tianmen Road“, die den gleichnamigen Berg hinaufführt, soll diesmal erobert werden

Etwas, das Volkswagen erst vor wenigen Wochen möglichst flott vorgemacht hat. Block setzt hingegen auf den Umbau eines Klassikers: Auf seinen „Hoonitruck“, ein Ford F-150 von 1977, dem mit einem 3,5-Liter-Twinturbo V6 mit 928 Pferdestärken ein ordentliches Upgrade verpasst wurde.

Im Gegensatz zum VW-Team setzt dieser Meister des Drifts aber nicht darauf, die Ziellinie der knapp elf Kilometer langen Strecke den Berg hinauf so schnell wie möglich zu erobern. Vielmehr geht es ihm bei dem Aufstieg von über 1100 Höhenmetern darum, die 99 teils tückischen und unbegrenzten Kurven des Abschnitts („Heaven's Gate“ genannt) ebenso rasant wie mit fahrerischer Perfektion zu driften. Ein Unterfangen, das man nur als geglückt bezeichnen kann.

Also, viel Spaß bei „Climbkhana Two“ – es darf gehoont werden.