Experiment: Tüftler baut Sichtfenster für Pkw-Differenzial – Es gibt viele Möglichkeiten, sich über die Funktionsweise von Motoren und anderen Autoteilen schlauzumachen. Doch im Zuge modernerer technischer Möglichkeiten, etwa des 3-D Drucks oder fortschrittlicher Kunststoffe, sind Videos beliebt, die den sprichwörtlichen Blick ins Herz eines Motors erlauben – durch Gießharz oder Eigenbauten mit Plexiglas. Doch auch die Funktionsweise anderer Fahrzeugteile kann so erläutert werden – wie in diesem Fall bei einem Differenzial.

Verantwortlich für dieses Video zeichnet der erfolgreiche russische YouTube-Kanal „Garage 54“ – von dem gibt es mittlerweile einen internationalen Ableger auf Englisch, sodass des Russischen Unkundige nicht länger auf die teils interessanten Versuche, teils herrlich abgedrehten Ideen der Betreiber verzichten müssen. Die haben ihnen im Laufe der Jahre jede Menge Ruhm, ein eigenes Mobilspiel, aber auch Ärger eingebracht.

Schließlich hat man bei „Garage 54“ schon so gut wie alles mit Autos veranstaltet – ungefähr jedes Material der Welt in improvisierte Reifen verwandelt, etwa. Eine rollende Sauna voller halbnackter Mädels konstruiert. Ist in Konflikt mit dem russischen Gesetz gekommen, weil man ein Auto an einen Heißluftballon gehängt hat. Auch wurden Wagen mit Bauschaum oder Eis ausgefüllt und auf ihre Lauffähigkeit getestet.

Dieses Mal geht es weniger lautstark, dafür aber nicht weniger eindrucksvoll ans Eingemachte: Denn ein Differenzial erhält hier die transparente Hälfte einer Kunststoffhülle, die den präzisen Maßen des ursprünglichen Gehäuses nachempfunden wurde – und uns auf diese Weise einmalige Einblicke in die Funktionsweise des Fahrzeugteils liefert. Nun können wir bestaunen, was so ein Differenzial veranstaltet, wenn etwa das Öl eiskalt ist.