EU-Kommission: Bis 2035 keine Verbrennungsmotoren mehr? – Noch fahren sie auf den Straßen:  Benziner und Diesel-Fahrzeuge. Doch in Zukunft sollen sie von Elektroautos abgelöst werden. Schließlich will man den CO2-Ausstoß stetig verringern. Autohersteller hatten sich 2019 mit der EU auf eine Reduzierung um 37,5 Prozent verständigt.

Zeitraum: bis spätestens 2021. Allerdings reicht das den Verantwortlichen nicht mehr. So soll ein Entwurf der EU-Kommission eine wesentlich stärkere Verringerung fordern. Offiziell vorgestellt werden sollen die neuen Pläne am 14. Juli 2021. Auch wenn noch keine Zahlen aus dem Entwurf öffentlich wurden, will das Politmagazin „Politico“ erfahren haben, dass die EU-Kommission das Ziel ausgeben will, bis 2030 die Reduzierung des CO2-Ausstoßes auf 60 Prozent zu erhöhen.

Verbot für Verbrennungsmotoren

Ferner sollen noch schärfere Vorschriften dafür sorgen, dass der CO2-Ausstoß dann bis zum Jahr 2035 um 100 Prozent reduziert wird. Heißt: Kein PKW darf ab besagtem Jahr mehr CO2 ausstoßen. Da dies mit Benzinern und Dieselfahrzeugen nicht umsetzbar ist, dürften nur noch Elektroautos auf die Straßen.

Dies wäre eben gleichbedeutend mit einem Verbot für Verbrennungsmotoren. Das Problem bei diesen Plänen wäre allerdings die Ladeinfrastruktur für E-Wagen, da aktuell pro Jahr in der EU durchschnittlich mehr als zehn Millionen Autos verkauft werden. Diese müssten demnach alle elektrisch angetrieben werden.

Ob ein flächendeckender Ausbau des Netzes für Ladesäulen bis dahin realisiert werden kann, ist zurzeit mehr als fraglich.

Quelle: bild.de