Es gibt Ideen, die sind einfach zu gut um wahr zu sein. Also sollte man alles daran setzten, dass sie wahr werden. In diesem Sinne rühren wir heute mal kräftig die Werbetrommel für ein geniales Konzept. Und auch ihr könnt euren Teil dazu beitragen, dass unsere Straßen in Zukunft nicht nur besser werden, sondern auch noch unsere Umwelt schützen.

Im Prinzip ist es ganz einfach: Antiquierte Straßenbeläge wie Teer oder Fußwege aus Stein werden durch robuste hexagonale Solarzellen ersetzt. Die Vorteile liegen auf der Hand. Man stelle sich vor, wie viel Energie so eine Masse an Solarzellen erzeugen könnte, wenn sie sich über das gesamte Straßennetz erstreckt. Doch damit nicht genug: Durch integrierte LED ließen sich flexible Markierungen ermöglichen oder gar komplexe Muster erzeugen, die beispielsweise aus einem Parkplatz auf Knopfdruck ein Fußballfeld machen.

Aufgrund der erzeugten Wärme wird sogar Eis und Schnee vorgebeugt, Schlaglöcher gehören der Vergangenheit an, Strom und Internetkabel ließen sich komfortabel unter den Panels verlegen und die Realisierung dieses Konzeptes sorgt zudem noch für eine Menge Jobs. Und das Beste daran ist, dass die notwendige Technologie bereits existiert.

Aber wie es nun mal so ist, mangelt es am Geld. Da sich Regierungen mit genial einfachen Ideen leider etwas schwer tun, sammelten die Köpfe hinter der „Solar Roadway“ Geld in der Bevölkerung. Insgesamt kamen über zwei Millionen US-Dollar zusammen, was doppelt so viel ist, wie ursprünglich erhofft.