Es ist ein unvergessener Moment der Popkultur und eine der ikonischsten Szenen aus der an ikonischen Szenen nicht gerade armen Reihe der Bond-Filme: Die Verfolgungsjagd aus „Der Spion, der mich liebte“ von 1977. Statt in einem Aston Martin ging es ausnahmsweise im Lotus actiongeladen zur Sache. 007 und Majorin Anya Amasova fliehen über Küstenstraßen vor einem Helikopter samt MP-Schützen. Mit einem flapsigen „Can you swim?“ lenkt Bond seinen Lotus ins Wasser. Im nassen Element angekommen, verwandelt sich die schneidige Karre kurzerhand in ein U-Boot.

Der Filmtraum unserer Kindheit ist keiner mehr, sondern Realität.  Wenn auch nur für Exklusivkunden mit dem nötigen Kleingeld. Die Firma Rinspeed stellt in diesem Video den sQuba vor. In dem Wortspiel steckt nicht von ungefähr das Wort „Scuba“ aus dem Tauchsport: Das flinke Leichtgewicht steckt nicht nur voller Hochtechnologie, die ihm sogar erlaubt, autonom und ohne Menschen am Steuer zu fahren. Es kann auch tauchen – und zwar so richtig.

Dank Leichtbauweise mit Carbonfasern und einem patentierten Jetstream-System, das Wasser an der Front einsaugt und am Heck ausstößt, ist das Auto voll schwimm- und tauchfähig. Bis zu einer Tiefe von zehn Metern kann der Flitzer abtauchen. Der einzige Wermutstropfen: Noch verfügt der Wagen über keine voll verschließbare Kabine wie Roger Moores Lotus. Wer also auf dem Fahrer- oder Beifahrersitz Platz nimmt, muss damit rechnen, klatschnass zu werden. Um die Luftversorgung hingegen muss man sich keine Sorgen machen: Die stammt aus einem geschlossenen Kreislauf, der zwei im Armaturenbrett integrierte Masken mit Pressluft versorgt.

Also bleibt nur die Frage: Könnt ihr schwimmen?