Wie die Forscher vom Institut für Verkehrsforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) herausfanden, lebt die Hälfte der Privatnutzer von Elektroautos in Gemeinden, in denen weniger als 20.000 Einwohner leben.

Ein Fünftel wohnt hingegen in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern. Bisher herrschte die Annahme vor, dass E-Autos vor allem für städtische Gebiete geeignet seien. Der Grund hierfür sei die geringe Reichweite der Gefährte und das besser ausgebaute Netz der Ladestationen in den Städten. Die Situation der Fahrer in Gemeinden unter 20.000 Einwohnern sehe so aus, dass die Hälfte von ihnen ein Eigenheim vorzuweisen haben. 92 Prozent dieser Nutzer besitzen eine eigene Ladestation. 36 Prozent der Befragten haben außerdem einen Zugang zu einer Ladestation am Arbeitsplatz.

Die Studie gab auch weitere Infos zum Profil der Nutzer. So ist der durchschnittliche E-Autofahrer 51 Jahre alt und gebildet. Außerdem benutzt er das E-Auto vorzugsweise als Zweitwagen.