Die Zeichen stehen auf Strom. Mercedes vollführt den entscheidenden Schritt ins Elektrozeitalter und hat dieser Tage mit dem EQC das erste von bis 2025 zehn geplanten Akku-Fahrzeugen in den Handel gebracht. Der Geländewagen soll dem Audi E-Tron und Jaguar I-Pace in nichts nachstehen und kostet laut Mercedes mindestens 71.281 Euro. Zwar hat der Verkauf bereits begonnen, mit der Auslieferung ist jedoch nicht vor Jahresende zu rechnen.

Zum Start gibt es den Wagen ausschließlich in der EQC 400 4Matic-Variante mit zwei E-Motoren, die es gemeinsam auf 300 kW/408 PS und 760 Nm bringen. Daraus resultiert eine Beschleunigung von 5,1 Sekunden, um von 0 auf 100 km/h zu kommen, und eine elektronisch begrenzte Spitzengeschwindigkeit von 180 km/h.

Mit einer Kapazität von 80 kWh sollen die verbauten Akkus Mercedes zufolge eine NEFZ-Reichweite von bis zu 471 Kilometern ermöglichen. Für den anschließenden Ladevorgang an der Wallbox solltet ihr von 10 bis 100 Prozent elf Stunden einplanen. Tankt ihr euren Storm hingegen an einer Schnellladesäule, schafft ihr es im Idealfall innerhalb von 40 Minuten von zehn auf 80 Prozent.

Technisch auf dem GLC basierend, kommt der EQC mit einer veränderten Karosserie daher. Neben Grill, Leuchten und den Felgen wurde auch das Heck umgestaltet, um den Wagen auf 4,76 Meter zu strecken und Platz für ca. 500 Liter Gepäck zu schaffen. Im Innenraum sind die Unterschiede zum Ur-Modell indes kaum zu bemerken und machen sich in erster Linie anhand der Zierelemente in Roségold und den neue Menüs für den Bordcomputer bemerkbar.

Der EQC stellt den Startschuss einer ganzen E-Flotte aus dem Hause Mercedes dar. Noch in diesem Jahr soll der EQV, eine elektrische Großraumlimousine, folgen. Für die Saison 2020/21 hat Mercedes die kompakten EQA und EQB angekündigt, welche die elektronische Lücke zu A-Klasse und GLB schließen, bis schließlich auch die S-Klasse mit dem EQS ihren Stromer bekommt.

Quelle: t-online.de