So ein Porsche Cayenne ist nicht billig. Für den Diesel als günstigste Variante muss man um die 70.000 Euro lockermachen, während ihr für den Cayenne Turbo S noch mal gut 100.000 Euro drauflegen dürft. Ein kostspieliges Vergnügen also, weshalb man davon ausgehen kann, dass ein solches Automobil seinem Besitzer sehr am Herzen liegt. So sehr, dass man den Wagen niemand anders anvertrauen mag. Erst recht nicht den eigenen Kindern! Dumm nur, wenn man gerade im Ausland ist, und die Kids wissen, wo der Schlüssel liegt.

Was in einem solchen Fall geschehen kann, seht ihr im folgenden Video. Und seid gewarnt: Es schmerzt! Sehr sogar! Wobei wir uns gar nicht mal sicher sind, ob wir jetzt mehr Mitleid mit dem armen, geschundenen Porsche haben, oder mit dem führerscheinlosen 16-jährigen, der diesen verzweifelt einzuparken versucht.

Wobei „einparken“ vielleicht nicht das richtige Wort ist. Bar jedweden räumlichen Vorstellungsvermögens versucht der Bengel aus Vancouver Muttis teure Kiste in die Garage zu zwängen, kommt dabei jedoch nicht auf die Idee, zu reversieren und sein Ziel aus einem anderen Winkel anzuvisieren.

Wie ein kanadischer Nachrichtensender berichtete, hatte er zuvor einen Parkschaden verursacht und dann versucht, das Auto zu verstecken. Dumm nur, dass er sich dabei so ungeschickt anstellte und das Video seines verzweifelten Ringens schließlich im Netz landete. Denn so gelang es der Polizei, den Fahrerflüchtigen ausfindig zu machen. Und wie das Karma es so will, ist der durch die panische Einparkaktion entstandene Schaden weitaus größer als der zuvor verursachte Parkschaden.

Hätte das Bübele seinen Mann gestanden, wären, was die Polizei betrifft, außerdem lediglich 265 Dollar Strafe für das Fahren ohne Führerschein fällig gewesen. Nun hat er mit einer Anzeige wegen Fahrerflucht und rücksichtslosem Fahren zu rechnen. Mal ganz abgesehen davon, was seine Mutter sich als Strafe überlegt, wenn sie den Porsche sieht!