Nein, „Nur noch 60 Sekunden“ mit Nicolas Cage ist kein wirklich guter Film. Den Stars der Neuverfilmung von „Die Blechpiraten“ aus dem Jahr 1974 kann man das jedoch nicht zur Last legen. Das Problem war eher die Screentime, die den Nebendarstellern zugestanden wurde, also Nicolas Cage, Angelina Jolie und Co. Am Ende wollten wir alle doch nur eine oder am besten alle der 50 Pracht-Karren durch das Bild donnern sehen, die innerhalb von lediglich drei Tagen zu stehlen den Plot darstellt. Allen voran eine der schönsten Damen auf diesem Erdenrund: Eine Lady namens Eleanor!

Zwar wurden für das Remake lediglich Grundelemente der ursprünglichen Handlung übernommen, Randall „Memphis“ Raines (Nicolas Cage) Opus Magnus Eleanor stammt aber aus der Vorlage. Damals handelte es sich allerdings noch um einen 1973er Ford Mustang Mach 1, während in der 2000er Bruckheimer-Produktion die Sportversion eines 67er Shelby GT 500 an den Start ging und mit diesem Auftritt zu einem der ikonischsten Filmautos aller Zeiten werden sollte.

Designt von Steve Stanford und umgesetzt von Chip Foose, erblickten elf dieser Fahrzeuge für den Film das Licht der Welt. Davon waren aber lediglich drei voll fahrtauglich, während der Rest bloß als Attrappe diente. Diese drei Wagen, welche als jene Exemplare dienten, in denen die Schauspieler des Filmes zu sehen sind, werden „Hero Cars“ genannt und sind verständlicherweise immens wertvoll.

Eines dieser Helden-Autos steht bei den Automotive Archeologists von ChromeCars in Jena, was Deutschland zu einem beliebten Reiseziel für Autonarren weltweit macht. So auch für die motorverrückte Vloggerin Alex alias „Supercar Blondie“, die uns in dem folgenden Video zu einer Tour in einem der begehrenswertesten Filmfahrzeuge überhaupt einlädt.