Nach Ken Blocks Drift-Video „Gymkhana 7“ hatte der Drift-Profi die Schnauze scheinbar gestrichen voll von der „mangelnden Power“ seines 65er Mustangs mit dem schönen Namen „Hoonicorn“. Anders lässt es sich kaum erklären, dass er die Ausbaustufe seines PS-Monstrums drastisch erhöht hat. Der „Hoonicorn“ wurde von Block nochmals mächtig getunt. Auf satte 1418 Pferdestärken – mit Allrad-Antrieb, wohlgemerkt! Der „Hoonicorn V2“ war geboren.

Zuvor hatte das Ponycar mit 4-Wheel-Drive, einzigartig auf der Welt, schon stolze 850 Pferdchen auf die Laufbahn entlassen, doch das war Ken offenkundig zu wenig. Man darf schon jetzt vor der unfassbaren Leistung zittern, sollte Block der Schalk im Nacken sitzen und er beschließen, dass es an der Zeit für „Hoonicorn V3“ wird. Was soll da noch kommen? Doch zurück zum V2: Eigentlich hat sich an der Maschine der Ursprungsversion nichts geändert – oder besser ausgedrückt: Sie wurde nicht durch einen anderen Motor ersetzt.

Stattdessen haben Ford Racing und das Hoonigan-Team der Bestie kurzerhand zwei Garret-Turbolader verpasst und den 6,7-Liter-V8 damit von Trab auf vollen Galopp katapultiert. Zudem macht dem PS-Monster jetzt eine Methanol-Einspritzung noch kräftiger Beine, als es die ohnehin schon beeindruckenden Leistungsdaten zuvor zuließen. Das Ergebnis: ein Feuer rülpsendes „Einhorn“ aus der Hölle, dem im wahrsten Sinne die Mähne brennt: Denn die beiden Auspuffendrohre treten direkt neben dem Motorblock aus, kurz hinter dem Verdichter. Bei jedem Gasstoß sorgt das für ein regelrechtes Inferno.

Ken Block selbst gibt sich von der Evolution seines Ungetüms regelrecht eingeschüchtert. Der Stuntman bezeichnet den Muscle-Koloss im Stars-and-Stripes-Look auf seiner Facebook-Seite als „das Furchteinflößendste, was ich je gefahren habe“.

Quellen: Fotos: hoonigan.com , auto-motor-und-sport.de