Dass „mehr“ nicht automatisch auch „besser“ bedeuten muss, belegt eine aktuelle Studie aus der Autobranche. Aus dieser geht nämlich hervor, dass Käufer von Neuwagen viele der heutzutage implementierten Technik-Gimmicks gar nicht nutzen.

Um das herauszufinden, beauftragte man die amerikanische Unternehmensberatung J.D. Powers, die im Zuge ihres „Drive Reports“ 4.200 Autobesitzer nach dem Autokauf zu diesem Thema befragte.

Demzufolge haben 20 Prozent der Neuwagenkäufer nach drei Monaten gerade mal die Hälfte der technischen Spielereien ihres neuen Autos ausprobiert. Des Weiteren zeigte sich, dass einige Extras förmlich unbeliebt sind. So gaben 43 Prozent der Befragten an, den Concierge-Service, der einem beispielsweise Restaurants in der Umgebung empfiehlt, noch nie benutzt zu haben. 38 Prozent verweigerten sich dem mobilen Router, 35 Prozent dem automatischen Einparken und 33 Prozent dem Heads-up-Display.

20 Prozent würden bei ihrem nächsten Autokauf sogar einem Wagen den Vorzug geben, der bewusst auf derlei Tinnef verzichtet. Insbesondere die Vernetzung des Autos mit dem Smartphone fiel durch. Auch bei der jungen Generation!