Ein weiteres Mal präsentieren wir euch ein Video vor dem vertrauten Hintergrund „David gegen Goliath“. Vermeintlich. Denn es sind ja eher die inneren Werte, die zählen – und was die angeht, ist es hier der „David“, der den Goliath im Inneren hat – und es ist der erwartete Leistungsriese, der hier den Kürzeren zieht. Es geht natürlich um ein Autorennen. Bei besagtem Wettstreit treten ein Nissan GTR R35 und ein … Trabant gegeneinander an. Doch was sollen wir hier schreiben, fair ist dieses Rennen nicht, wie man im Video sieht.

Aber keineswegs deshalb, weil der GTR als Kraftprotz mit über 580 Pferden unter der Haube außer Konkurrenz liefe und der absolut dominierende Part in diesem Rennen wäre. Nein, es ist der Trabant, der hier mit unfairen Mitteln kämpft. Denn was immer da auch im Herzen dieses Trabbis arbeitet, ein Originalmotor von der Stange ist es jedenfalls nicht. Apropos: „Stange“ ist dabei ein gutes Stichwort, der Renn-Kommentator aus dem Video bringt uns direkt am Anfang darauf:

Denn am Heck der automobilen Ostgurke sehen wir nicht nur überbreite Sportbereifung, sondern auch einen „Wheelie Bar“, wie ihn sonst eben nur Dragster zur Schau stellen – ein Überschlagschutz mit Rollen, der das übermotorisierte Monstrum, das in diesem Pappkörper schlummert, stabilisieren soll. So kommt es denn eben auch, wie es kommen muss: Der Pappkamerad versägt das japanische Hochleistungsbiest im Drag Race – und der Nissan sieht kein Land mehr.