Die neue Pick-up-Mittelklasse: Hersteller zeigt den 2022er Ford Ranger – Ford hat unlängst den neuen Ranger von der Kette gelassen, beworben als „smartester, vielseitigster und fähigster Ranger, den es je gegeben hat“. Der Mittelklasse-Pick-up der neuen Generation baut auf den Tugenden des Vorgängers auf, lehnt sich zudem im Design an die Sprache von Maverick und F-150 an.

Die weichen Kurven des Vorgängers sind durch eine stärker geformte Haube und einen bulligeren Rumpf passé. Dennoch ist der 2022er Ranger klar als Modell der Baureihe erkennbar. Die Ladefläche sowie die Spurweite und der Radstand wurden leicht (50 Millimeter) vergrößert. Der Stauraum lässt sich durch verschiebbare Teiler nun besser organisieren. Zudem kann die Heckklappe als mobile Werkbank genutzt werden.

„Integrierte Lineal- und Klemmtaschen zum Messen, Greifen und Schneiden von Baumaterialien“ sind laut Ford vorhanden.

So verfügt der neue Ford Ranger auch über ein 360-Grad-Zonenbeleuchtungssystem, welches beim Campen oder Arbeiten mit dem Wagen bei Nacht komfortable Rundumsicht vor Ort gestattet. Die Neuerungen machen nicht vor dem Innenraum halt, hier wartet ein neues Hightech-Cockpit mit digitalem Instrumentencluster und 10,1- beziehungsweise 12-Zoll-Infotainmentsystem auf Fahrer.

Die porträt-orientierten Systeme verfügen zudem über einen eigenen Offroad-Bildschirm, auf dem die Besitzer „Fahrlinie, Steuerwinkel, Fahrzeugneigung und Sturzwinkel“ kontrollieren können. Auch ein integriertes Modem für moderne Konnektivität ist vorhanden. Über eine herstellerspezifische App von Ford kann man den Ranger aus der Ferne starten oder die Türen verschließen/entsperren. Auch Statusanzeigen sind möglich.

Diverse Turbodiesel wählbar

Smartphones können kabellos geladen werden, im Cockpit wimmelt es praktisch vor Stauraum- und Fachlösungen. In Sachen Motor stehen an den Produktionsorten Thailand und Südafrika drei verschiedene Turbodiesel-Varianten, darunter ein neuer 3,0-Liter-V6, zur Auswahl. Auch ein Zwei-Liter-Vierzylinder mit einem oder zwei Turboladern kann gewählt werden. Die 3-Liter-Maschine soll über praktisch „unbegrenzte Kraft“ verfügen, wie der Hersteller betont.

Wer Benziner bevorzugt, darf einen 2,3-Liter-Vierzylinder Ecoboost wählen. Es handelt sich um das gleiche Aggregat, das bereits in Bronco- und Mustang-Varianten seinen Dienst verrichtet. Schaltungen und Getriebe stehen ebenfalls in Versionen zur Auswahl, neben der Sechgang-Handschaltung können Fahrer auch eine Sechsgang- oder Zehngang-Automatik nehmen. Welche Varianten des neuen Rangers final in die USA oder nach Europa gelangen, steht bis dato nach unserem Kenntnisstand noch nicht verbindlich fest.

Quelle: carscoops.com