Sicherheit geht im Straßenverkehr vor, doch nur selten macht man sich als Fahrer bewusst, was für Überlegungen in das eigene Auto eingeflossen sind. Das Thema Fahrzeugsicherheit geht nur selten und wenn dann in Skandalen, etwa wie seinerzeit beim „Elchtest“, durch die Medien. Doch wie sieht er eigentlich aus, so ein komplett gescheiterter Sicherheitstest? Das könnt ihr euch in diesem Video zu Gemüte führen…

Das zeigt das Versagen eines Kleinwagens in dieser Hinsicht – bzw. in jeder Hinsicht, wenn man es ganz genau nimmt. Besagter Kleinwagen wurde vom europäischen „New Car Assessment Program“ unter die Lupe genommen, uns Laien besser bekannt als „Euro NCAP“-Test. In diesem Test werden zwischen 0 und 5 Sternen für Fahrsicherheit und Unfallschutz vergeben. Die Kriterien sind unter anderem:

Schutz für Erwachsene an Bord, Kinderschutz an Bord, Schutz für verletzliche Straßennutzer wie etwa Fußgänger sowie sicherheitsunterstützende Maßnahmen. Nach den strengen Kriterien der Euro NCAP fiel der Wagen in sämtlichen Belangen durch: Beim Erwachsenenschutz betrug seine Wertung 45 Prozent, 16 Prozent beim Kinderschutz, 47 Prozent beim Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer und nur 7 Prozent beim Aspekt sicherheitsunterstützender Maßnahmen.

Kinderköpfe knallen aneinander

Zwar bleibt laut NCAP-Angaben die Fahrgastzelle bei einem Frontalaufprall stabil, doch dies sei mittlerweile Gang und gäbe in Regionen mit strengen Crashtests. Die Dummys zeigten jedoch einen „schwachen“ Oberkörper- und Nackenschutz, wobei „schwach“ dem zweitschlechtesten Kriterium des Wertungssystems nach „mangelhaft“ entspricht. Besser schnitt der Wagen in Sachen Bein- und Knieschutz ab.

Beim Thema Kinderschutz auf dem Rücksitz erzielte das Auto ein überzeugendes Ergebnis für die Oberkörper-Protektion, aber ein „mangelhaft“ in Sachen Kopfschutz für die Kleinen. Besser ist es da schon mit dem Schutz für Fußgänger, die das Pech haben, vom Wagen erfasst zu werden – hier war die Wertung „marginal“ bis „angemessen“. Man sollte nur nicht das Pech haben, gegen die Windschutzscheibe oder die A-Säule zu krachen.

Das verheerende Ergebnis für die Sicherheits-Assistenz von gerade mal 7 Prozent fußt laut Euro NCAP-Angaben darauf, dass der Kleinwagen bis auf eine Gurt-Erinnerung schlicht keine einzige der Kategorien für Geschwindigkeitsassistent, Spurassistenz oder automatische Notbremsen bedient – diese Dinge gehören nicht zur Grundausstattung.

Quelle: jalopnik.com