Die Welt der Automobile ist für interessierte Laien voller Wunder und immer wieder neuer Funde, von denen man jahrelang nicht einmal ahnte, dass sie existierten. Ein solcher Fund ist der Covini C6W – obschon der Wagen bereits seit vielen Jahren bekannt ist, haben zumindest wir ihn taufrisch entdeckt. Was angesichts seines ungewöhnlichen Äußeren schon seltsam ist. Denn wie viele Wagen rollen im Supercar-Segment bitteschön mit sechs Rädern an?

Gerüchten zufolge findet er sich auch häufig in entsprechenden Spielquartetts, wo er bei der Reifenzahl auftrumpft. Doch vielleicht geht es euch ja wie dem Verfasser dieser Zeilen und ihr habt dieses dreiachsige Kuriosum noch nie in Bewegung gesehen. Falls dem so ist, führt euch dieses Video zu Gemüte. Die Idee, sechs Räder an einen Sportwagen zu basteln, ist übrigens noch weit älter als der Covini C6W:

In der Rennsaison 1977 lieferte Tyrrell mit dem P34 sogar einen F1-Boliden mit sechs Rädern.

Wir wissen nicht, ob das Leistungsprofil oder die Geschwindigkeit des Wagens wirklich von zwei zusätzlichen Reifen profitiert. Der Covini C6W wurde jedenfalls 2004 als Konzeptauto vorgestellt und später auch verkauft. In den noch aktiven Versionen arbeitet ein V8 aus dem Hause Audi mit 4,2 Litern Hubraum, 434 Pferdestärken und 470 Nm Drehmoment. Diese Leistung katapultiert den C6W auf 299,3 Stundenkilometer Spitze.

Man sieht dem Wagen an, dass das gesamte Konzept bereits älter als 15 Jahre ist – zeitlose Schönheit wirkt anders. Aber vielleicht ist das auch nur die Meinung des Verfassers und ihr findet diesen Dreiachser besonders stylish? Sammler jedenfalls könnte er reizen, entsprechende Mittel vorausgesetzt, denn der Wagen ist und bleibt ein Supercar – und das dürfte sich nicht nur auf die Leistung beziehen.

Quelle: drivetribe.com