Im vergangenen Jahr gelang es dem Autohersteller BMW bereits, mehr Modelle als die Konkurrenten Audi und Mercedes abzusetzen. Mit einer Steigerung von einem Prozent brachte es der Konzern so auf einen Umsatz von 7,9 Milliarden Euro vor Steuern. Doch dieser soll im Jahr 2014 deutlich zulegen.

Konkret bedeute dies für BMW den „Übergang vom ein- zum zweistelligen Bereich“, wie Finanzchef Friedrich Eichiner vor Kurzem mitteilte. Ein angepeiltes Gewinnplus von fast zehn Prozent legt die Messlatte deutlich höher als bei der Konkurrenz.

Die simple Geschäftsstrategie ist es dabei, auf neue, teurere Modelle mit billigeren Produktionskosten durch die verstärkte Verwendung von Gleichteilen zu setzen. Ganze 16 neue BMW-Modelle sollen 2014 auf den Markt kommen und für ordentliches Wachstum sorgen. Besonders beim Elektrofahrzeug i3 erhofft sich der Konzern in den USA eine große Nachfrage. In Europa sollen vor allem Klein- und Kompaktwagen wachsen.

Im vergangenen Jahr 2013 verkaufte der Münchener Konzern weltweit 1,96 Millionen Autos, mehr als Audi oder Mercedes. „Wir bleiben der führende Premiumhersteller der Welt“, äußerte sich Vorstandschef Norbert Reithofer mit Blick auf die Konkurrenten. Allein deshalb müsse der Konzern wachsen, um nicht auf den zweiten oder dritten Platz abzufallen.

Quelle: DW