BMW hat den 2020er BMW M8 in der Coupé- und Cabrio-Version vorgestellt. Angetrieben wird das Geschoss von einem hochtourigen S 63 M TwinPower Turbo V8 mit 4,4 Litern Hubraum. Bei einer Redlinedrehzahl von 7200 Umdrehungen (Safe: Ca. 6000) pro Minute produziert der Motor satte 600 PS bei einem Drehmoment von 553 lb-ft. Die Competition-Version des M8 bringt es sogar auf 617 bzw. 625 Pferdchen.

Damit katapultieren sich die bayrischschen Leistungsmonster in knapp 3,2 Sekunden von null auf 100, Höchstgeschwindigkeit: 304 Stundenkilometer. Die Positionierung der Turbolader wurde zwischen die Zylinderbänke verlegt, um die Auspuffgase schneller in den Lader füttern zu können – die Direkteinspritzung arbeitet mit 350 bar Hochdruck, um den Kraftstoff zu zerstreuen. 

Die Ladeluft wird mit einem Wasser-zu Luft-System für noch mehr Leistung gekühlt, die Kraft kommt über heckbasierten Allradantrieb auf den Asphalt. Auch optisch hat sich beim M8 etwas getan, ein aggressives und schönes Design untermauert die rohe Power. Die vorderen Stoßfänger haben größere Öffnungen erhalten, um dem neuen Leistungsprofil gerecht zu werden und den Kaltlufthunger von Motor, Getriebe und Bremsen besser zu stillen.

Das Ganze verleiht den Wagen eine kampflustige Optik

Serienmäßig wurden zudem Icon Adaptive LED-Scheinwerfer mit Laserlicht verbaut.

Die M8 Coupés und Competition Coupés sind mit einem Standard-Carbonfaserdach ausgestattet, um das Gewicht vom höchsten Punkt des Fahrzeugs aus weiter zu reduzieren und den Schwerpunkt des M8 zu senken. Die Cabrio-Varianten wurden mit einem mehrlagigen, isolierten Stoffverdeck ausgestattet, das sich in 15 Sekunden bei bis zu 48 km/h einfahren lässt, gleichzeitig das Gewicht reduziert und den Schwerpunkt der offenen M-Versionen für ein besseres Handling ab senkt.

Die Außenlackierung sämtlicher M8-Modelle umfasst nichtmetallisches Alpinweiß und eine Auswahl von sieben Metallic- und vier Individualfarben. Auch ein optionales M-Carbon-Paket ist auf Kundenwunsch zu haben. Dieses ersetzt Nierengitterverkleidungen, Spiegelkappen, Seitenverkleidungen, Heckspoiler und Heckdiffusor-Abschnitte durch Kohlefaser-Komponenten, die dem Wagen einen eher motorsportorientierten Auftritt verleihen können.

Die Produktion des neuen M8 soll ab Juli beginnen. Kostenpunkt für die Competition-Variante: 168.000 Euro.