BMW iX5 Hydrogen: Brennstoffzellen-SUV in München gezeigt – Auf der Automesse in München hat BMW mit dem iX5 Hydrogen eine mögliche Zukunft des elektrischen Fahrens präsentiert. Das Fahrzeug in fünfter Tech-Generation ist eine Demonstrations- und Erprobungsplattform, die bereits im nächsten Jahr Verwendung finden soll.

Einen gewaltigen Unterschied zum Standardmodell kann man beim iX5 Hydrogen nicht ausmachen – die Front weist einige BMW-iBlue-Akzente auf, Gittereinsätze mit Wiedererkennungswert sowie einige 3-D-gedruckte Komponenten. Sowohl Diffusor als auch hintere Stoßstange sind wohl anders als beim Serienmodell, zudem prangt dort eine entsprechende Plakette, die auf den Brennstoffzellen-Antrieb verweist.

Nachhaltige Bereifung

Die Räder kommen mit 22 Zoll daher, die Reifen bestehen aus nachhaltig hergestellten Materialien wie Naturkautschuk. Über den Innenraum gibt es nicht viele Informationen, sieht man auch hier von blauen Akzenten und Plaketten ab, die auf die Brennstoffzelle verweisen. Unter der Haube werden die Unterschiede naturgemäß deutlich. Der Antriebsstrang hier weist gleich zwei Tanks auf.

Diese halten jeweils einem Druck von 700 bar stand, fassen bis zu sechs Kilogramm Wasserstoff und können in drei bis vier Minuten betankt werden. Sie bestehen aus einem Kunststoff, der mit Kohlefaser verstärkt wurde. Damit kann der verbundene Elektroantrieb der fünften Generation, der dem im iX ähneln soll, knusprige 374 Pferdestärken liefern. Das Fahrzeug ist dabei lediglich ein Prototyp.

Zukunft in Serie?

Wie das Magazin „Carscoops“ berichtet, wies man bei BMW darauf hin, dass man potenziell in der Lage sei, Modelle mit Brennstoffzellen in Zukunft auch in Serie fertigen könnte. Diese könnten eine bestehende Elektrofahrzeugflotte ergänzen – allerdings betonten die Bayern auch, dass für das Erschließen des vollen Potenzials von Brennstoffzellen-Fahrzeugen auch eine Wasserstoff-Betankungsinfrastruktur vorhanden sein müsse.

Daher werde 2022 nur eine kleine Palette des iX5 Hydrogen gefertigt, heißt es in dem Bericht.

Quelle: carscoops.com