BMW-Fahrer parkt auf abgesperrter Straße: Bauarbeiter asphaltieren um den Wagen herum – Rücksichtslose – oder womöglich auch einfach nur etwas dumme Autofahrer – sind ein globales Problem. Und so natürlich auch in England, wo sich ein BMW-Fahrer aus Darlington mit einer dreisten Aktion zum Gespött einer ganzen Nation machte.

Jener hatte seinen Wagen am Straßenrand der recht steilen Huntley Street abgestellt. Diese war jedoch im Begriff, umfassend saniert zu werden, was vonseiten der ausführenden Behörden im Vorfeld schon mehrere Tage zuvor durch entsprechende Schilder und Absperrungen kommuniziert worden war.

Die von Schlaglöchern durchfurchte Straße sollte nämlich vollflächig renoviert werden, was natürlich erfordert, dass eben jene volle Fläche zum Ausbringen des frischen Asphaltes auch frei von Hindernissen ist.

Hindernisse, wie zum Beispiel parkende Fahrzeuge.

Die vielen Schilder und Hütchen hatten dem BMW-Fahrer aber offensichtlich nicht zu denken gegeben, der seinen Wagen vermutlich und aus unerfindlichen Gründen aus der Garage oder von seinem Grundstück aus an den Fahrbahnrand gefahren hatte. Danach, dass er die Absperrungen durchbrochen hatte, sah es nämlich nicht aus.

Zu erreichen war der Besitzer leider nicht, so dass sich die Bauarbeiter schließlich nicht anders zu helfen wussten, als um das parkende Auto herum zu arbeiten. 

Und da steht er nun, auf einer Landzunge alten Asphaltes, umbrandet von frischem Straßenbelag.

Dies ist vor allem für die restlichen Anwohner extrem ärgerlich, hatten sich diese doch schon zuvor mit einer dreitägigen Absperrung arrangieren müssen, aufgrund derer weder Lieferfahrzeuge noch Feuerwehr oder Notarzt die Häuser hatten erreichen können.

Wegen des BMW-Fahrers muss der Bautrupp nun aber erneut anrücken, um den fehlenden Fleck auch noch zu asphaltieren, was eine weitere Sperrung der Straße bedeutet.

Das führt natürlich auch zu höheren Kosten, die aufgrund des geltenden Rechts nicht in Gänze dem Falschparker angelastet werden können.

Quelle: stern.de