Kaum eine Automarke polarisiert in Deutschland so sehr wie BMW. Entweder man liebt oder man hasst die Automobile aus Bayern. Doch selbst Verweigerer eines, wie sie sagen würden, „bayerischen Müllwagens“ kommen nicht umhin, den internationalen Erfolg der Marke anzuerkennen. Die Zahlen sprechen Bände: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legte der Konzern in Sachen Absatz fast 7 Prozent zu.

Besonders in den USA und in China erfreuen sich BMW, Mini und Rolls-Royce ungebrochener Beliebtheit und verlangten alleine im Mai nach 177.741 Fahrzeugen. Auch der europäische Markt verspürt nach einer lange von Umsatzeinbrüchen und Absatzschwächen gekennzeichneten Zeit wieder leichten Appetit nach Brezeln auf Rädern.

Seit Jahresbeginn wurden weltweit insgesamt 826.865 Autos verkauft. Die Marke Mini schwächelt ein wenig, doch die Kernmarke BMW legte dafür um satte 10 Prozent zu. Viele Anleger reagierten mit Aktienverkäufen und trüben damit das positive Gesamtbild, doch die Chefetage zeigt sich insgesamt optimistisch, das selbsterklärte Jahresziel zu erreichen.

„Die BMW Group hat im Mai sowie in den ersten fünf Monaten des Jahres einen neuen Höchstwert beim Absatz erzielt. Damit liegen wir auf Kurs, unser Absatzziel von über zwei Millionen Fahrzeugen im Gesamtjahr zu erreichen“, sagte Vertriebschef Ian Robertson.

Quelle: n-tv