Bezahlbarer Offroad-Zwerg: Tester zeigt den 2021er Suzuki Jimny – Autokanäle im Netz quellen über vor Reviews hochtouriger Sportwagen. Oder sie testen Luxuslimousinen mit den Dimensionen einer Kleinstadt sowie brachiale SUV-Panzer mit einer PS-Nennleistung und einem Preis, hinter denen sich das Bruttosozialprodukt einer aufsteigenden Nation verstecken könnte. Oft gehen sie unter, die kleineren Fahrzeuge mit Kultcharakter – doch diesmal nicht: Dies ist der 2021er Suzuki Jimny.

Doug DeMuro hat als Auto-YouTuber mit entsprechend großer Fangemeinde ein tolles Leben – zumindest wirkt es in den Videos so, die sich ein ums andere Mal um eingangs erwähnte Boliden, Traumschlitten und Luxus-Schlachtschiffe drehen. Doch DeMuro ist bekannt dafür, Autos im Allgemeinen zu lieben und auch von der Spitzenklasse Abweichendes unter die Lupe zu nehmen. Hat er in diesem Fall mit dem neuen Jimny getan.

Der Kultzwerg hat eine loyale Fangemeinde

Die wächst beständig – und daran dürfte die aktuelle Inkarnation des Suzuki Jimny kaum etwas ändern, im Gegenteil. Die Ausnahme: Die USA, wo der Offroad-Winzling nicht verkauft wird. So musste sich DeMuro für sein Review extra eine Version aus Mexiko liefern lassen. Damit geht es ans Eingemachte: Der zweckmäßige und überschaubare Innenraum wird präsentiert, ebenso wie die Karosserie – inklusive kaum verhohlener Nieten.

Die zeigen deutlich: Der Zweisitzer setzt auch bei der Gestaltung andere Schwerpunkte als es selbst ein Mittelklasse-SUV täte. Der gesamte Innenraum verströmt ein Gefühl, als säße man in einem Auto aus den 90er Jahren – inklusive entsprechender Handgriffe für die Sitzverstellung. Doch es ist eben wohl das, was Jimny-Fans an dem Wagen schätzen – er verströmt eine schwer zu erklärende Mischung aus Nostalgie, Nutzgewinn und Zeitlosigkeit.

Doch ist er eben ein aktueller Offroader:

An der Mittelkonsole zeigt sich das sowohl durch die Gestaltung als auch durch ein zweckdienliches Infotainment-System mit kleinem Display. Auch die Seitenairbags hatten Geländewagen dieser Preisklasse in den 90ern kaum zu bieten. Die Bluetooth-Elemente am Lenker unterstreichen den etwas aus der Zeit gefallenen Eindruck noch – der 2021er Suzuki Jimny verzichtet also keineswegs auf modernere Elemente, er kaschiert es aber gut.

Vielmehr scheinen sie durch ihren pointierten Einsatz zu bestechen und nur dort zum Einsatz zu kommen, wo es dem zweckmäßigen Offroader entgegenkommt. Selbstverständlich zeigt uns DeMuro das rollende Understatement auch im Straßeneinsatz in Kalifornien – leider geht er mit dem Geländezwerg nicht ins Gelände. Wer nach den 26 Minuten nun Jimny-Jünger geworden ist:

In Deutschland wechselt der kompakte Offroader ab 21.915 Euro den Besitzer.

Quelle: carscoops.com