Beinahe-Unfall beim Wildwechsel: Hirsch-„Rudel“ nutzt Autos als Sprungbretter – Man muss kein Viel- oder Berufskraftfahrer sein, um zu wissen, dass es dort draußen mitunter verrückt zugeht auf den Straßen dieser Welt. Manchmal passieren einem, selbst wenn man nur fünf Minuten hinterm Steuer sitzt, die … räusper … wildesten Sachen. Wir sind uns des schlechten Wortspiels im Kontext des nun folgenden Videos bewusst, nehmen das aber in Kauf. Den Fahrern blieb schließlich auch keine Wahl, als das nun Folgende über sich ergehen zu lassen.

Diese bewegten Bilder stammen aus Polen, genauer gesagt von einer Straße mit der Kennzeichnung DW618. Sie entstanden irgendwo zwischen den beiden Orten Pułtusk und Wyszków. So viel (oder besser: wenig) zur Einordnung. Wir sind an Bord eines Fahrzeugs, das glücklicherweise über eine sogenannte Dashcam verfügte. So konnte diese Begegnung an dieser Waldstraße eingefangen werden, bei der eine ganze Karawane aus Hirschen Motorhauben als Sprungbrett zweckentfremdete.

Die meisten Tiere kamen dabei – soweit wir das im Video erkennen können – glimpflich davon. Die Aufnahmen stellen eine eindrucksvolle Demonstration für die Lebensweise von Hirschen dar. Denn diese Tiere sind a) nomadisch und leben b) in durchaus stattlichen Gruppen, je nach Unterart. Wer schon einmal an einem Wildwechsel-Schild vorbeigefahren ist, dem wird der einsam springende Rotwild-Bock also etwas Falsches signalisiert haben – denn die Fahrer in diesem Video mussten diese Lektion auch erfahren:

Wo ein „Stirnwaffenträger“ unterwegs ist, da sind oft noch so einige mehr.