In den USA ist es gang und gäbe, dass junge Menschen bereits im Alter von fünfzehn oder sechzehn Jahren ein Automobil führen dürfen. Die CDU stößt nun hierzulande in ein ähnliches Horn – die Partei plant, in ländlichen Umgebungen das Mindestalter für den Führerschein von 17 auf 16 Jahren herunterzusetzen.

Ein solcher Vorstoß in Richtung junger Wähler erfolgt wohl nicht von ungefähr. Denn SPD und Grüne fordern seit längerem, dass auch schon Jugendliche ab 16 Jahren bei Bundestagswahlen abstimmungsberechtigt sein sollten – und möchten dies für die kommende Bundestagswahl erwirken. Nun verfolgt die CDU einen eigenen Appell, der jungen Menschen – zumindest im ländlichen Raum – mehr Rechte verschafft. Zu finden ist diese Forderung der Partei im Papier „Zukunftsfähige Regionen“.

Dieses wurde vom CDU-Ausschuss „Landwirtschaft und ländlicher Raum“ verfasst und liegt der „Bild“ vor. Darin findet sich unter anderem eben eine Forderung von Junge-Union-Chef Paul Ziemiak, eine „unbürokratische Regelung“ zu finden, „die den Erwerb des PKW-Führerscheins in begründeten Ausnahmefällen – insbesondere zur Teilnahme an beruflichen Bildungsmaßnahmen – ab einem Alter von 16 Jahren ermöglicht.
Der Chef der Jungen Union dazu: „Vor allem auf dem Land ist Mobilität wichtig. Sollte sich die Maßnahme bewähren, können wir Sie auf Städte ausweiten und den Führerschein mit 16 für alle einführen.

Quelle: bild.de