Eines ist mal sicher: Da können Banken die Welt ins Chaos stürzen, ganze Länder bankrottgehen und Lebensmittel unerschwinglich werden – des Deutschen liebstes Kind merkt davon nichts!

Eine Befragung des Mineralölkonzerns Aral unter über 1 000 Autofahrern ergab, dass ein sattes Viertel davon in den nächsten 18 Monaten plant, sich ein neues oder gebrauchtes Fahrzeug zuzulegen. Interessant hierbei ist, dass die Kauflust der Frauen in diesem Sektor in den letzten zwei Jahren um drei Prozent gestiegen ist, während sie bei den Männern um zwei Prozent sank. Somit liegt das Interesse beider Geschlechter bei genau 26 Prozent. Gleichstand also.

Unverändert fest im Sattel sitzt Volkswagen, seit zehn Jahren Spitzenreiter der Studie als beliebteste Marke. 18 Prozent der Umfrageteilnehmer planen demnach die Anschaffung eines Wagens aus Wolfsburg. Auf Platz zwei folgt mit deutlichem Abstand Opel, und zu guter Letzt schafft es noch Ford aufs Siegertreppchen. Die Asiaten kamen dieses Jahr dagegen deutlich schlechter weg – und verloren ganze sieben Prozent.

Weitere Gewinner der Studie sind Kombis, im Bereich der Karosserieform Favorit mit 28 Prozent, sowie Kleinwagen, die in der Gunst der Käufer um stattliche zehn Prozent gestiegen sind.

Alles gut also an der Autofront? Nicht ganz, denn das Interesse an Elektroautos und am Car-Sharing-Konzept ist nach wie vor äußerst gering. Umweltschutz und Autofahren wollen wohl noch immer nicht so recht zusammenpassen.

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