Das Auto ist des Mannes liebstes Kind. Aber auch nur dann, wenn der Name des Gefährts Kraft und Tempo vermittelt. Dies hat eine Studie der Namensfindungsagentur Nomen International aus Düsseldorf bestätigt. Während Frauen Namen wie Gloria oder Kedra bevorzugen, stehen Männer auf Autonamen wie Venator, Polestar oder Bugster.

Autonamen zu finden, ist für die Hersteller ein langwieriger und nervenaufreibender Prozess geworden. So gibt es nicht nur rechtliche Hürden, die gemeistert werden wollen, sondern auch sprachliche. Ein Beispiel ist der Mitsubishi Pajero. Pajero hat im südamerikanischen Raum um Chile und Argentinien nämlich die Bedeutung „Wichser“. Viele Autohersteller versuchen deshalb einen Namen zu finden, der internationalen Anklang findet, freundlich klingt und inhaltlich Mobilität und Lebensfreude widerspiegelt.

Namen, die uns an Hightech (Technospace) erinnern oder in uns den Fahrspaß (Crosslane) wecken, erfreuen sich bei beiden Geschlechtern großer Beliebtheit. Übrigens: eine andere Studie von CosmosDirekt stellte fest, dass bis zu 13 Prozent der Frauen ihren Autos, ähnlich wie bei Haustieren, individuelle Namen geben. Immerhin fünf Prozent der Männer tun dies ebenfalls. Kurios, oder?