Deutsche Männer lieben ihre Autos. Vor allem natürlich deutsche Autos. Für die Automobilhersteller Audi und BMW sieht es derzeit mehr als rosig aus. Dank eines starken Wachstums im asiatischen Markt konnten sie ihren Absatz stark steigern. Und das, obwohl sie im Heimatland deutlich weniger Autos an den Mann brachten, als im Vorjahr. Konkurrent Daimler liegt weiterhin hinter beiden Unternehmen.

BMW konnte ein Plus von 6% verzeichnen, während es Audi sogar auf 6,4% schaffte. Grund sei das enorme Wachstum in Asien. Weltweit lieferte BMW insgesamt 954.521 Fahrzeuge aus – darunter Wagen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce. Der Großteil davon, nämlich 804.248, fiel natürlich auf die BMW-Marke. Audi verkaufte in diesem Zeitraum 780.500 Autos. Daimler brachte lediglich 746.300 Vehikel auf den Markt und bleibt somit deutlich abgeschlagen hinter den beiden anderen Nobelschlitten-Produzenten zurück.

Die Deutschen kauften in den ersten sechs Monaten des Jahres lediglich 138.600 BMWs, was einen Absatzverlust von 6,9% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ausmacht. Mit einem Minus von 4,3% musste jedoch auch Audi deutliche Verluste verzeichnen. Macht euch nichts draus, wir lieben eure Karren trotzdem.

Quelle: Berliner Zeitung