Autoreparaturen: Preise seit 2020 stark gestiegen – Wer sein Auto in letzter Zeit in die Werkstatt bringen musste, wird sie eventuell selbst schon erlebt haben: die stark angestiegenen Reparaturkosten. Denn diese wachsen beharrlich und haben innerhalb eines Jahres einen merklichen Sprung nach oben gemacht. Ein Trend, der sich auch im Jahr 2021 fortgesetzt hat.

Der Garantieanbieter „CarGarantie“ hat diesbezüglich ermittelt, dass sich die Rechnungen in den Werkstätten durchschnittlich auf 572 Euro belaufen. Dies bedeutet einen Anstieg um 21 Euro im Vorjahresvergleich. Im Hinblick auf die letzten vier Jahre, setzt sich demnach der Trend stetig steigender Reparaturkosten fort. Seit 2016 sind sie im Schnitt um 70 Euro pro Reparatur angestiegen.

Wachsende Komplexität der Technik

Zwar zeigt „CarGarantie“ in seiner Statistik keine möglichen Gründe für die Kostensteigerungen auf, allerdings gilt als einer der Preistreiber die stetig wachsende Komplexität der Technik in den Fahrzeugen. Zu den teuersten Schadensquellen zählen laut „CarGarantie“ Motorschäden.

So machten Probleme am Motor von Gebrauchtwagen rund 24 Prozent, bei Neuwagen 21 Prozent der Schadenregulierungssumme aus. Darauf folgten Defekte an Kraftstoffanlagen inklusive Turboladern, Getriebe sowie Probleme mit elektrischen Anlagen.

Schäden an der Kraftstoffanlage am häufigsten

Während Schäden am Motor am tiefsten ins Portemonnaie griffen, mussten nur rund 10 Prozent deswegen den Weg in die Werkstatt antreten. Mit 20 Prozent waren im vergangenen Jahr Schäden an der Kraftstoffanlage die häufigsten Verursacher, die Autofahrer in die Werkstätten drängten.  

Die Statistik von „CarGarantie“ wurde auf Grundlage der Berechnungen von einer Million Garantien mit Laufzeiten zwischen zwölf und 36 Monaten erhoben, inbegriffen sämtliche Marken und Modelle.

Quelle: t-online.de