Autokauf-Studie: Die Nachfrage nach E-Wagen steigt – Seit mittlerweile acht Jahren führt die Tankstellenkette Aral alle zwei Jahre eine Befragung bei Autofahrern und Autokäufern durch. Die neueste Aral-Studie zeigt einen interessanten Trend auf: Immer mehr Deutsche erwägen, sich beim nächsten Autokauf ein Elektrofahrzeug zuzulegen.

In der Befragung gaben immerhin 15 Prozent an, dass ihr nächstes Gefährt einen E-Antrieb besitzen soll. 27 Prozent der Befragten denken derweil über ein Hybrid-Fahrzeug nach. Demnach würden sich 42 Prozent kommender Autokäufer für ein elektrifiziertes Fahrzeug entscheiden. Im Vergleich zur Aral-Studie aus 2019 ist diesbezüglich eine Steigerung von 18 Prozent zu verzeichnen.

Bereitschaft, für Stromer mehr zu zahlen, wächst

Auch bei der Wahl von Auto-Modellen, die als Benziner, Diesel oder Elektro zu haben sind, sind Autokäufer laut der Studie bereit für einen Stromer deutlich mehr zu zahlen. Immerhin kostet ein E-Fahrzeug im Schnitt bis zu 7.085 Euro mehr als ein Wagen mit konventionellen Antrieben.

Aral-Vorstandsvorsitzender Patrick Wendeler bestätigte gegenüber der „Bild“: „Die Bereitschaft wächst, für neue Antriebstechnologien auch mehr zu bezahlen. Für uns ein klares Zeichen, dass die E-Mobilität weiter an Fahrt gewinnen wird.“

Benziner auf dem absteigenden Ast

Verlierer der neuen Aral-Studie ist indes der Benziner. So gaben nun nur noch 32 Prozent der Befragten an, sich für einen Neuwagen mit Benzin-Motor zu entscheiden – im Jahr 2019 waren es noch 55 Prozent. Für ein Diesel-Fahrzeug haben sich übrigens 16 Prozent der Befragten entschieden, immerhin vier Prozent mehr als noch vor zwei Jahren.

Quelle: bild.de