Autokauf: Preise für Neu- und Gebrauchtwagen auf Rekordhoch – Wie sagt man immer so schön,  damals war alles billiger. Das stimmt zwar nicht immer, aber in Bezug auf den Kauf eines Neu- oder Gebrauchtwagens sicherlich. Zumindest wenn es nach der neuen Auswertung der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) geht. Demnach muss man heutzutage beim Autokauf wesentlich tiefer in die Tasche greifen als noch 2019.

So stiegen die Anschaffungspreise für Fahrzeuge im Jahr 2020 auf ein neues Hoch – im April 2021 wurden für Gebrauchtwagen mit durchschnittlich 25 711 Euro Preisrekorde erzielt. Und die Preise steigen seitdem immer weiter. Laut der Auswertung der DAT kostete ein Neuwagen 2020 im Schnitt 36 340 Euro und damit ganze 8,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Autokreditzinsen auf einem Tiefststand

Auf der anderen Seite befinden sich Autokreditzinsen auf einem Tiefststand, Alexander Artopé, Geschäftsführer des Kreditportals smava: „Aktuell sind Autokredite knapp 6 Prozent günstiger als vor Corona und fast halb so teuer wie 2013.“ Das sind gute Nachrichten, da laut DAT in Deutschland ganze 62 Prozent aller privaten Neuwagen und 51 Prozent der Gebrauchtwagen finanziert werden.

Laut Alexander Artopé muss man aber bei den Autokreditzinsen genauer hinsehen, denn „Es gibt Zinsunterschiede von im Schnitt bis zu über 80 Prozent.“ Artopé weiter: „Vom Händler bekommen Autokäufer vielleicht zwei oder drei Kreditangebote. […]  Die Wahrscheinlichkeit ist also hoch, dass Käufer beim Autohändler nicht den günstigsten Autokredit bekommen.“

Quelle: bild.de