Autofahrer ist so besoffen, dass er den Alkoholtest zerstört – Es darf davon ausgegangen werden, dass Hardware, die jeden Tag im Dauereinsatz ist, auch enormen Belastungstests standhält. Doch jeder Krug geht so lange zum Mund, bis er bricht – in diesem Fall war es ein Alkoholtester, der dem Atem eines Mannes nicht gewachsen war und den Dienst versagte. Mittlerweile weiß man: Es war eine der höchsten Messungen überhaupt für Fahren unter Alkoholeinfluss in seiner Heimat.

Polizisten des irischen Magherafelt (Londonderry) staunten nicht schlecht, als sie in den frühen Morgenstunden des Sonntags, 28. März, ein Fahrzeug auf der Tobermore Road erspähten, das Schlangenlinien fuhr und schließlich in einem Garten endete. Sogleich konfrontierten sie den Fahrer und nahmen eine Alkoholanalyse vor: Sie ließen den Mann pusten. Doch das Gerät gab den Geist auf und weigerte sich beharrlich, einen Wert anzuzeigen – der Verdacht der Beamten: Die Blutalkoholkonzentration war zu hoch.

Der Mann wurde auf die Polizeiwache verfrachtet und musste dort an ein stationäres Gerät – sein Blutalkoholwert lag bei 180 von einem Maximum von 220. Fünf Mal über dem irischen Limit von 35. Bei der Polizei war man entsprechend wenig erfreut und tat dies in den sozialen Medien kund:

„Ein echtes Gefühl der Wut hier heute Abend. Wir haben gerade eine der höchsten jemals durchgeführten Messungen für Fahren unter Alkoholeinfluss in Nordirland und in der Tat dem ganzen Vereinigten Königreich durchgeführt. Mobile Alkoholtester konnten keinen Wert registrieren, weil der Wert so hoch war (sie haben einen Grenzwert von 220).

Als der Mann auf der Wache getestet wurde, pustete er 180 auf dem beweiskräftigen Apparat. Der Grenzwert liegt bei 35. Die Polizei ertappte diesen Möchtegern-Mörder auf der Tobermore Road, als er Schlangenlinien fuhr und schließlich im Garten einer unbeteiligten Person landete.“

A real sense of anger here tonight, we have just recorded one of the highest ever drunk driver readings in Northern...

Posted by Police Mid Ulster on Saturday, March 27, 2021

Weiter hieß es:

„Es ist ein Wunder, dass heute Abend keine Polizisten bei jemandem zu Hause anrufen mussten, um einer Familie die Todesnachricht eines geliebten Menschen zu überbringen, der niedergemäht wurde. Nicht, dass es den Betrunkenen am Steuer dieses Wagens im Geringsten zu kümmern schien, er war so weggetreten, dass er nicht mehr begriff, was überhaupt vor sich ging.“

Als wäre die Lage nicht schon ernst genug, war der Mann auch noch in Begleitung unterwegs: „Währenddessen konnte sich seine Beifahrerin kaum beherrschen, sie brüllte vor Lachen, als wäre das alles ein großer Witz. Sie wollte bloß wissen, wie sie nach Hause kommen würde. Eine ganz und gar erbärmliche Vorstellung von den beiden. 'Einhundertachtzig' mag beim Dart großartig klingen, wird man aber mit diesem Wert einem Richter vorgeführt, dann ist es nicht mehr so witzig. – Seid klüger.“

Quelle: ladbible.com