Warum zur Hölle hat es so lange gedauert, bis endlich jemand gebaut hat, wovon so viele Menschen träumen, seit es Autos gibt: den Hum Rider! Nun wisst ihr natürlich nicht, wovon wir sprechen, aber sobald ihr das Video, beziehungsweise eines der dazugehörigen Bilder gesehen habt, seid ihr sofort im Bilde. Um es der Vollständigkeit halber trotzdem nochmal in Worte zu fassen: Die gesamte Karosserie dieses Wagens ruht auf einem Teleskop-Fahrwerk und kann auf Knopfdruck bis zu 2,7 Meter angehoben werden, so dass ihr bequem über andere Autos hinweg fahren könnt. Shut up, and take my money!

Wir wissen natürlich, dass diese Idee spätestens dann an ihre Grenzen stößt, sobald alle Autos über diese Technik verfügen. Mal ganz abgesehen davon, dass wir ernsthaft bezweifeln, dass sich das Ganze im bürokratischen Dschungel der deutschen Straßenverkehrsordnung eine Bresche schlagen könnte. Aber der Gedanke, derart erhaben über einen Stau hinwegfahren und den armen Leuten da unten freundlich zuwinken zu können, hat schon was. Man müsste eigentlich noch eine spezielle Kamera einbauen, die nur dafür gedacht ist, die dummen Gesichter der anderen Verkehrsteilnehmer für die Nachwelt festzuhalten.

Tatsächlich handelt es sich bei dem Hum Rider aber lediglich nur um einen Marketing-Gag der New Yorker Werbeagentur Thinkmodo, um ein Auto-Diagnose-Gerät des US-amerikanischen Telekommunikationskonzerns Verizon zu bewerben. Das Ganze war also nie ernsthaft für die Serienproduktion angedacht. Beeindruckend ist die Erfindung aber allemal. Immerhin heben die Hydraulikpumpen, die von einem Honda-Generator mit Strom versorgt werden, ein Fahrzeug, welches mit knapp 3,8 Tonnen fast doppelt so viel wie ein normaler Jeep Grand Cherokee.

Quelle: autorevue.at