Mercedes hat seine zweite Generation der G-Klasse enthüllt, die dem ursprünglichen utilitaristischen Geländewagen ähnelt, der vor 38 Jahren gestartet wurde und seitdem verschiedene Updates erhalten hat.

So typisch ist das Styling der G-Klasse, dass Mercedes ihr kantiges Exterieur-Design nur leicht aktualisiert hat und sich stattdessen darauf konzentrierte, das Interieur stark zu überarbeiten und ihren Fahrkomfort und ihre Wendigkeit zu verbessern. Details wie die markanten Türgriffe und der Türschließer bleiben erhalten, ebenso wie die äußere Schutzleiste, das freiliegende Reserverad an der hinteren Tür und markante Anzeigeleuchten.
Trotz der visuellen Ähnlichkeiten behauptet Mercedes, dass die Oberflächenqualität verbessert wird, was zu „engeren, präziseren Lücken“ führt. Die Radhäuser und Stoßfänger seien ein fester Bestandteil der Karosserie und sähen weniger wie Zusatzfunktionen aus, so der Autohersteller.
Der Innenraum der E-Klasse ist in der G-Klasse mit einem Multifunktionslenkrad ausgestattet, das berührungsempfindliche Bedienelemente für das Infotainment-System, eine elektrische Handbremse sowie einen an der Lenksäule montierten Schalthebel aufweist. Er bringt die G-Klasse mit anderen Mercedes-Modellen mit Automatikgetrieben in Einklang und bietet auf der Mittelkonsole Platz für das Touchpad und den rotativen Infotainment-Controller sowie zusätzliche Stauflächen. Ein analoges Armaturenbrett ist Standard, ein „virtuelles“ Display optional. Kennzeichen der Original-G-Klasse sind ein Haltegriff vor dem Beifahrer und Chromschalter für die drei Differenzialsperren.

G-Klasse-Chef Gunnar Güthenke dazu: „Bei der Karosserie haben wir vor allem darauf geachtet, die Fahrzeugstabilität und die Verbindung zwischen Fahrwerk und Antriebsstrang mit dem Leiterrahmen zu erhöhen.“

 Die neue G-Klasse wird im August in Großbritannien in Mercedes-AMG G63, der beliebtesten Variante, die dort verkauft wird, eintreffen. Er wird den AMG-entwickelten 4.0-Liter-V8-Turbo-Benzinmotor mit knapp 600 PS verwenden und den aktuellen 5,5-Liter-Turbo-V8 ersetzen, der 563 PS liefert.

 Der G63 wird voraussichtlich knapp 160.000 Euro kosten, ein Anstieg von rund 4.000 £ gegenüber dem Preis seines Vorgänger. Die AMG-Variante wird mit einer First Edition-Version gestartet, die voraussichtlich 170.000 Euro kosten wird.

Quelle: autocar.co.uk