Von einem „Wolf im Schafpelz“ spricht man dann, wenn sich etwas vermeintlich Harmloses aufgrund seiner verborgenen Werte (oder des Mangels) als gefährlicher oder bissiger erweist als erwartet. Das Auto-TV-Format 'Grip' hat aus dem Motto eine Tradition gemacht – der Moderator fährt Wagen, die von außen nicht viel hermachen, ihre wahren Werte unter der Haube verbergen. Das lässt er einen Porschefahrer bei der Testfahrt eines BMW M6 Hurricane CS von G-Power auf der Autobahn auf ziemlich schadenfrohe Weise spüren, wie man im Video sieht.

Wenn Matthias Malmedie in den 'Grip'-Folgen unter dem Motto „Wölfe im Schafspelz“ in die jeweiligen Karren steigt, steht eines unumwunden fest: Er hat in dem Fall weitaus mehr Power unter dem Allerwertesten, als die Fahrzeuge beim bloßen Anblick den Anschein machen. So ist das auch mit dem mächtig getunten BMW M6 Hurricane CS aus dem Hause G-Power: Das heimliche Monster bringt es bei einem Verbrauch von 20 Litern auf satte 345 Stundenkilometer.

In 4,5 Sekunden katapultieren sagenhafte 800 Pferdchen die Bestie auf von null auf hundert (Das Original hat 507 PS). Nach nur 26 Sekunden kratzt die Tachonadel bereits an der 300-Marke. Mit sportiven 150.000 Euro schlägt das Kraftpaket zu Buche. Klar, dass Malmedie einen solchen BMW auch ausfahren will – also geht es ab auf die Autobahn. Nach kurzer Probefahrt bemerkt der Moderator einen Porsche GT3 RS im Rückspiegel und zeigt ein höhnisches, fast schon gemeines Lächeln. Was dann passiert, dürfte keine schöne Erfahrung für den Porschefahrer gewesen sein – insofern das nicht alles gescriptet, also nach Drehbuch passiert ist …